Grüne in Baden-Württemberg präsentieren ehrgeiziges Wahlprogramm mit Klimafonds und Palantir-Kritik
Wahlprogramm: Das sind die Ideen, die die Grünen umsetzen wollen - Grüne in Baden-Württemberg präsentieren ehrgeiziges Wahlprogramm mit Klimafonds und Palantir-Kritik
Die Grünen in Baden-Württemberg haben ein detailliertes Wahlprogramm mit zahlreichen neuen politischen Vorhaben vorgestellt. Das fast 100 Seiten starke Dokument enthält Pläne zur Förderung von Auszubildenden, zur Aufstockung der Klimafinanzierung und zur Reform des Bildungssystems. Zudem setzt es sich mit digitaler Regulierung und bezahlbarem Wohnraum auseinander – und übt Kritik an jüngsten Entscheidungen der Landesregierung.
Gleichzeitig eskalieren die Spannungen wegen eines intransparenten Deals des Landes mit dem Datenanalyseunternehmen Palantir, den die Grünen als ohne ausreichende Kontrolle durchgepeitscht bezeichnen.
Das Programm der Grünen sieht finanzielle Unterstützung für junge Arbeitnehmer:innen und Familien vor. Auszubildende sollen einen Starthilfe-Zuschuss erhalten, der die Kosten für den Führerschein deckt – geteilt zwischen Land und Arbeitgebern. Die Partei will zudem die Gebühren für die Meisterprüfung abschaffen und die Fristen für Gründungszuschüsse verlängern. Erstkäufer:innen von Wohneigentum könnten von niedrigeren Grunderwerbsteuern profitieren, was den Immobilienerwerb erleichtern soll.
Im Bildungsbereich schlagen die Grünen vor, das letzte Kindergartenjahr für alle Kinder verpflichtend und gebührenfrei zu gestalten. Grundschullehrer:innen sollen nach der höheren Besoldungsstufe A13 eingruppiert werden, um ihre Arbeitsbelastung anzuerkennen. Zudem will die Partei das Angebot kostenloser Schulmahlzeiten für Schüler:innen in benachteiligten Stadtteilen ausweiten.
Beim Klimaschutz versprechen die Grünen einen jährlichen "Klimamilliarden"-Fonds über das nächste Jahrzehnt. Die Mittel sollen in kommunale Projekte fließen, die Emissionen senken und die Anpassung an den Klimawandel vorantreiben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalpolitik: Die Partei fordert strengere Altersbeschränkungen für soziale Medien wie TikTok und Instagram und prüft eine Anhebung der Mindestaltergrenze auf 16 Jahre. Im Gesundheitsbereich soll das Landarztquotensystem auf Kinderärzt:innen ausgeweitet werden, um mehr Medizinstudierende in unterversorgte Regionen zu lotsen.
Das Programm erscheint vor dem Hintergrund der umstrittenen Zusammenarbeit mit Palantir. Im März 2025 hatte das vom CDU-geführten Innenministerium ohne Absprache mit den grünen Koalitionspartnern oder Zustimmung des Landtags einen Vertrag mit dem Datenanalyseunternehmen unterzeichnet. Trotz Widerstands – darunter eine Petition mit 13.000 Unterschriften – passte der Landtag später die Polizeigesetze an, um die Nutzung der Palantir-Software "Gotham" ab Mitte 2026 zu ermöglichen. Die Grünen kritisieren das Vorgehen als undemokratisch und überhastet.
Die Vorschläge der Grünen umfassen Bildung, Wohnen, Klimaschutz und digitale Sicherheitsvorkehrungen. Würden sie umgesetzt, hätten sie weitreichende Folgen für die Unterstützung junger Arbeitnehmer:innen, Lehrer:innen und Immobilienkäufer:innen. Gleichzeitig zeichnet sich ein Konflikt mit der Landesregierung über Transparenz und Datenschutz ab – ausgelöst durch den Palantir-Deal.
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