dm startet Online-Apotheke dm-med mit 3.500 Gesundheitsprodukten
Schmerztabletten bei dm: Drogerien drängen auf den Gesundheitsmarkt - dm startet Online-Apotheke dm-med mit 3.500 Gesundheitsprodukten
Die Drogeriekette dm startet einen Online-Apothekendienst namens dm-med. Die neue Plattform wird rezeptfreie Medikamente und Hautpflegeprodukte anbieten. Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der immer mehr Deutsche auf Selbstfürsorge und digitalen Einkauf für ihre Gesundheitsbedürfnisse setzen.
Die Erweiterung spiegelt größere Trends auf dem 7,5-Milliarden-Euro-Markt für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland wider. Experten zufolge könnte dieser Wandel die Art und Weise verändern, wie Verbraucher Alltagsprodukte für die Gesundheitsvorsorge erwerben.
Ab sofort wird dm-med rund 2.500 rezeptfreie Medikamente und 1.000 Hautpflegeprodukte anbieten. Die Entscheidung des Unternehmens folgt auf jahrelange Kundenanfragen – viele suchten auf der dm-Website bereits nach Produkten wie Aspirin oder Voltaren. Sebastian Bayer, Leiter Marketing und Einkauf bei dm, betonte, dass Kunden diese Artikel oft dort erwarteten.
Der deutsche Markt für rezeptfreie Gesundheitsprodukte wächst seit der Zulassung von Online-Apotheken um 2006 rasant. Treibende Kräfte sind der Aufstieg des E-Commerce, transparente Preisvergleiche und die zunehmende Tendenz zur Selbstmedikation. Die COVID-19-Pandemie beschleunigte den digitalen Kauf weiter, während regulatorische Anpassungen den Online-Verkauf erleichterten. Steigende Gesundheitskosten veranlassen Verbraucher zudem, nach günstigeren Alternativen zu suchen.
Professor Carsten Kortum von der Hochschule Heilbronn bezeichnete den Schritt von dm als logische Konsequenz angesichts der starken Position der Kette im Bereich gesundheitsbezogener Waren. Er prognostizierte, dass dies traditionelle Apotheken zum Umdenken zwingen könnte. Allerdings äußerte der Deutsche Apothekerverband (DAV) Bedenken. Verbandsvorsitzender Hans-Peter Hubmann warnte, dass die Vermischung von Drogerieartikeln mit apothekenpflichtigen Leistungen Patienten verwirren könnte, die fachkundige Beratung benötigen. Er betonte, dass wirksame Medikamente ausschließlich von qualifizierten Apothekern abgegeben werden sollten – und nicht wie Handelswaren vermarktet werden dürften.
Christoph Werner, Vorstandsvorsitzender von dm, stellte klar, dass Kunden – und nicht Ärzte – auf dm-med die Produkte selbst auswählen. Im Gegensatz zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln benötigen diese Artikel keine ärztliche Genehmigung. Das Unternehmen möchte damit die Nachfrage gesundheitsbewusster Käufer bedienen; Studien zufolge fühlen sich 47 Prozent der Deutschen nicht als gesund.
Mit dem Start von dm-med betritt ein großer Akteur den wachsenden deutschen Markt für Online-Apotheken. Dies könnte den Kaufalltag von Gesundheitsprodukten – von Schmerzmitteln bis hin zu Hautpflege – nachhaltig verändern. Traditionelle Apotheken stehen nun vor der Herausforderung, sich im zunehmenden digitalen Wettbewerb zu behaupten.
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