CDU will telefonische Krankschreibungen abschaffen – Ministerin Warken prüft Reform
CDU fordert Ende der telefonischen Krankschreibungen - CDU will telefonische Krankschreibungen abschaffen – Ministerin Warken prüft Reform
Die CDU hat sich für die Abschaffung von Krankschreibungen per Telefon ausgesprochen – mit der Begründung, diese trügen zu höheren Fehlzeiten bei. Der Beschluss fiel während des Parteitags in Stuttgart, wo die Delegierten einem Antrag zur Beendigung dieser Praxis zustimmten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigte daraufhin eine Überprüfung der aktuellen Regelungen an.
Bisher können Patienten eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung telefonisch erhalten, wenn der behandelnde Arzt sie gut kennt und die Symptome mild sind. Solche Atteste gelten für bis zu fünf Tage; eine Verlängerung erfordert jedoch einen persönlichen Arztbesuch. Kritiker monieren, das System sei zu großzügig und begünstige unnötige Fehlzeiten.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte kürzlich auf die steigenden Krankheitsquoten hingewiesen und infrage gestellt, ob telefonische Krankschreibungen verlässlich seien. Der Wirtschaftsflügel der CDU, die Mittelstands- und Wirtschaftsunion, trieb die Änderung voran mit dem Argument, dass der leichte Zugang zu Krankschreibungen Mitarbeiter eher dazu verleite, sich krankmelden zu lassen. Die Partei fordert nun, dass jede Arbeitsunfähigkeit einen persönlichen Arzttermin voraussetzt.
Ministerin Warken hat noch keinen Zeitplan für die Überprüfung vorgelegt. Während der Debatten wurden keine offiziellen Daten zu den Trends bei telefonischen Krankschreibungen der vergangenen fünf Jahre genannt.
Der CDU-Vorschlag sieht vor, telefonische Krankschreibungen komplett abzuschaffen und Arbeitnehmer zu verpflichten, für ein Attest persönlich beim Arzt vorstellig zu werden. Sollte die Reform umgesetzt werden, wäre dies ein grundlegender Wandel in der Handhabung kurzfristiger Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen in Deutschland. Arbeitgeber und Mediziner werden die weiteren Entwicklungen der Prüfung mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.
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