30 March 2026, 18:13

Europas erste SAF-Testanlage startet in Baden-Württemberg mit 3,2 Millionen Euro Förderung

Weißer fetter Text auf einem grünen Hintergrund, der "net-zero emissions by 2050" lautet.

Europas erste SAF-Testanlage startet in Baden-Württemberg mit 3,2 Millionen Euro Förderung

Baden-Württemberg hat Europas erste Referenz-Testanlage für nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) in Betrieb genommen. Das unter dem Namen SAF Referee-Rig geführte Projekt wurde am 12. November 2025 offiziell gestartet und verfügt über eine Förderung in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Es markiert einen wichtigen Schritt der Region hin zu umweltfreundlicherem Flugverkehr und effizienteren Kraftstofftests.

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Die Initiative wurde von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, feierlich eröffnet. Die Finanzierung stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Baden-Württemberg für den Zeitraum 2021–2027 insgesamt 279 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Die Testanlage wird am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart angesiedelt sein.

Ziel des SAF Referee-Rig-Projekts ist die Bewertung und Zertifizierung nachhaltiger Flugkraftstoffe. Es unterstützt das EU-Ziel, den Anteil von SAF bis 2050 auf 70 Prozent zu steigern. Die Arbeit steht zudem im Einklang mit der Innovationsstrategie Baden-Württembergs, die auf nachhaltige Mobilität und Ressourceneffizienz setzt.

Das Vorhaben ist Teil der Plattform für strategische Technologien Europas (STEP), die die EU im März 2024 ins Leben gerufen hat. Ihre Aufgabe besteht darin, Unternehmen bei der Entwicklung und Validierung neuer SAF-Lösungen zu unterstützen und sicherzustellen, dass diese den Branchenstandards entsprechen.

Die Testanlage wird eine standardisierte Methode zur Prüfung nachhaltiger Flugkraftstoffe bieten. Ihre Ansiedlung in Stuttgart festigt Baden-Württembergs führende Rolle in der Forschung zu grüner Luftfahrt. Die Investition von 3,2 Millionen Euro unterstreicht das Engagement der Region für die Reduzierung von Emissionen und die Weiterentwicklung von Kraftstofftechnologien.

Quelle