72 Tage Haft für Afghanen wegen unbezahltem Angriff auf Vollstreckungsbeamte
Jovan Johann72 Tage Haft für Afghanen wegen unbezahltem Angriff auf Vollstreckungsbeamte
Ein Afghaner ist zu 72 Tagen Haft verurteilt worden, nachdem er eine Geldstrafe für den Angriff auf Polizeibeamte nicht bezahlen konnte. Der Vorfall begann, als die Bundespolizei ihn im vergangenen November an einer Straßenbahnhaltestelle in der Nähe des Bahnhofs Kehl festnahm.
Die Festnahme erfolgte am 16. November an der Haltestelle der Linie D in der Nähe des Kehler Bahnhofs. Die Beamten nahmen den 36-jährigen afghanischen Staatsbürger auf Grundlage eines bestehenden Haftbefehls fest. Dieser ergab sich aus einem gewaltsamen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Da er die geforderte Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wandelte ein Gericht die Strafe in eine Freiheitsstrafe um. Nun muss er 72 Tage im Gefängnis verbüßen.
In der offiziellen Kriminalstatistik werden gewalttätige Angriffe auf Polizisten durch ausländische Staatsbürger nicht gesondert erfasst. Stattdessen konzentrieren sich die Berichte auf übergeordnete Kategorien wie Jugendkriminalität oder allgemeine Körperverletzungsdelikte.
Die Inhaftierung des Mannes folgt auf seine Unfähigkeit, die finanzielle Sanktion zu begleichen. Sein Fall zeigt, wie unbezahlte Geldstrafen zu Haftstrafen führen können. Weitere Details zum eigentlichen Angriff wurden nicht bekannt gegeben.






