30 March 2026, 12:12

506 Jurist:innen bestehen Zweites Staatsexamen in Baden-Württemberg mit Bravour

Gruppe von Menschen mit Urkunden in einem Raum mit Stühlen und einer Wand im Hintergrund, wahrscheinlich bei einer Abschlussfeier für das akademische Jahr 2019-2020.

506 Jurist:innen bestehen Zweites Staatsexamen in Baden-Württemberg mit Bravour

Justiz- und Migrationsministerin von Baden-Württemberg, Marion Gentges, gratuliert 506 Jurastudierenden zum Bestehen des Zweiten Staatsexamens

Justiz- und Migrationsministerin Marion Gentges hat 506 Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Bestehen des Zweiten Juristischen Staatsexamens gratuliert. Bei der Feierstunde am 17. November 2025 würdigte Gentges den Einsatz der Prüflinge sowie das hohe Niveau ihrer juristischen Ausbildung.

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Unter den erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten erzielte eine Person die Note "mit Auszeichnung", 18 bestanden mit "vollbefriedigend". Die Durchfallquote lag bei nur 7,83 % – ein Beleg für die anspruchsvolle, aber faire Gestaltung der Prüfung.

Die Ergebnisse zeigten durchweg starke Leistungen: 22,22 % der Absolventen erreichten ein "vollbefriedigend", 38,62 % ein "befriedigend" und 29,87 % ein "ausreichend". Spitzenreiter war Jonathan Paul mit der Höchstpunktzahl von 14,08 Punkten, gefolgt von Benjamin Felix Stockmar und Dr. Matthias Ehmer.

Gentges lobte die Absolventen für ihre Präzision, Disziplin und Durchhaltevermögen während des Studiums. Gleichzeitig betonte sie die zentrale Rolle, die die neuen Juristinnen und Juristen künftig bei der Wahrung des Rechtsstaats einnehmen werden.

Um den Berufseinstieg zu erleichtern, kündigte das Ministerium ein neues Einarbeitungsprogramm an, das 2026 starten soll. Berufsanfänger erhalten in den ersten Monaten teilweise Freistellung, um sich in ihre neuen Aufgaben einzuarbeiten. Begleitende Schulungen sollen sie zusätzlich bei der Entwicklung der notwendigen beruflichen Kompetenzen unterstützen.

Das Zweite Juristische Staatsexamen 2025 verzeichnete eine hohe Bestehensquote – nur ein kleiner Teil der Prüflinge fiel durch. Die neue Einstiegsinitiative zielt darauf ab, den Übergang von der Ausbildung in den Beruf zu erleichtern und die Absolventen optimal auf ihre künftigen Verantwortungen vorzubereiten. Das Ministerium bleibt weiterhin darauf bedacht, juristische Exzellenz zu fördern und die nächste Generation von Rechtsfachkräften zu unterstützen.

Quelle