Zwei tödliche Wildunfälle erschüttern Region in den Morgenstunden
Marliese MülichenZwei tödliche Wildunfälle erschüttern Region in den Morgenstunden
Zwei Wildunfälle in der Region in den frühen Morgenstunden
In den frühen Morgenstunden ereigneten sich zwei separate Wildunfälle in der Region. Auf der K 3035 bei Steinheim kollidierte ein 18-jähriger Audi-Fahrer mit einem Fuchs, während auf der L 1168 in Richtung Stetten ein 67-jähriger Fiat-Fahrer mit einem Reh zusammenstieß. Beide Tiere verendeten noch an der Unfallstelle.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 1:14 Uhr auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim. Der junge Audi-Fahrer prallte frontal mit einem Fuchs zusammen, der sofort getötet wurde. Das Ausmaß der Schäden am Fahrzeug wird noch geprüft.
Weniger als zwei Stunden später, gegen 2:30 Uhr, stieß ein 67-jähriger Fiat-Fahrer auf der L 1168 von Niederstotzingen in Richtung Stetten mit einem Reh zusammen. Auch dieses verendete beim Aufprall, am Auto entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Trotz der Kollisionen blieben beide Fahrzeuge fahrbereit.
Die Polizei nahm beide Unfallstellen auf und informierte die örtliche Jägerbehörde. Die Beamten erinnerten die Autofahrer daran, besonders in der Dämmerung und nachts wachsam zu sein, da Wildtiere dann vermehrt unterwegs sind. Sie rieten, das Fernlicht abzublenden, zu bremsen, zu hupen und – falls nötig – anzuhalten und die Warnblinkanlage einzuschalten, sobald Tiere am oder auf der Fahrbahn gesichtet werden.
Die Vorfälle unterstreichen die Gefahren von Wildwechsel auf Landstraßen. Die Behörden mahnen zur Vorsicht, insbesondere auf Strecken mit entsprechenden Warnschildern. Autofahrer werden aufgefordert, durch voraussichtiges Fahren das Risiko ähnlicher Unfälle zu verringern.






