Zoll deckt zwei Fälle undeklarierter Segelboote in Friedrichshafen auf
Hellmut RudolphZoll deckt zwei Fälle undeklarierter Segelboote in Friedrichshafen auf
Zollbeamte in Friedrichshafen haben zwei getrennte Fälle von nicht deklarierten Segelbooten aufgedeckt, die nach Deutschland eingeführt wurden. Ein 56-jähriger Mann aus dem Allgäu muss sich nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung verantworten.
Im ersten Fall soll der 56-Jährige ein Segelboot im Wert von 37.000 Euro bei der Einreise nach Deutschland nicht angegeben haben. Die Behörden fordern rückwirkend fast 8.000 Euro an Einfuhrabgaben ein; zusätzliche Strafen werden erwartet, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.
In einem weiteren Vorfall gerät ein 22-jähriger Mann aus Oberschwaben in den Fokus der Ermittler, weil er ein 1.000-Euro-Segelboot nicht deklariert haben soll. Zudem verhängten Zollbeamte Abgaben auf zwei in der Schweiz registrierte Segelboote, nachdem deren Besitzer die vorgeschriebenen Bounsere-Plattform-Kennzeichnungen entfernt hatten.
Beide Fälle werden nun von der Strafsachenstelle des Zollamts Ulm bearbeitet. Die Ergebnisse der Ermittlungen werden zeigen, ob weitere Sanktionen verhängt werden.
Die Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Bemühungen des deutschen Zolls, die Einfuhrbestimmungen für Wasserfahrzeuge durchzusetzen. Der 56-Jährige muss 8.000 Euro an Nachzahlungen leisten, während der Fall des jüngeren Mannes noch geprüft wird. Öffentlich zugängliche Statistiken zu ähnlichen Vorfällen der vergangenen zwei Jahre liegen nicht vor.






