18 March 2026, 10:05

FC St. Pauli steckt nach siebter Pleite tief in der Abstiegszone fest

Schwarzes und weißes Foto von Männern beim Fußballspielen auf einem Feld mit Zuschauern im Hintergrund und einer 'Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96'-Fahne.

St. Paulis Niederlagenserie vertieft - Niederlage in Freiburg - FC St. Pauli steckt nach siebter Pleite tief in der Abstiegszone fest

FC St. Pauli rutscht nach siebter Niederlage in Folge in die Abstiegsgefahr

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Die Krise des FC St. Pauli hat sich am Samstag weiter verschärft: Vor heimischem Publikum unterlag die Mannschaft dem SC Freiburg mit 1:2 und stellte damit einen negativen Klubrekord auf – die siebte Liga-Niederlage in Serie. Trotz eines späten Treffers von Louis Oppie bleibt das Team aus Hamburg fest im Abstiegsstrudel verfangen.

Für Freiburg hingegen beendete der Sieg eine lange sieglose Phase, die bis September 2023 zurückreichte. Die Tore von Yuito Suzuki und Maximilian Eggestein sicherten den drei Punkte, womit die Breisgauer auf Platz 10 der Bundesliga klettern.

Die Gäste aus Freiburg dominierten von Beginn an, trafen aber auf eine zunächst standhafte Abwehr der Hamburger. Kurz vor der Pause brach Suzuki nach einer Ecke per Kopfball den Bann und brachte seine Mannschaft in Führung.

Der zweite Durchgang begann für die Hausherren desaströs: Nur Minuten nach dem Wiederanpfiff verdoppelte Eggestein den Vorsprung, als er ungehindert in den Strafraum lief und einen Hereingabe verwertete. St. Paulis defensive Ausrichtung ließ Torhüter Noah Atubolu weitgehend untätig – doch die Abwehr reihte sich unter Druck erneut in die Reihe der Fehler ein.

Erst 20 Minuten vor Schluss zeigte St. Pauli Kampfgeist. Oppie beendete mit einem sehenswerten Tor eine vier Spiele andauernde Torflaute und weckte damit Hoffnung auf ein Comeback. Die Hausherren warfen alles nach vorn, doch ein zweiter Treffer wollte nicht mehr gelingen.

Vor Anpfiff wurde Freiburgs Kapitän Christian Günter für seinen Rekord geehrt: Mit seinem 441. Einsatz überbot er Andreas Zeyers langjährigen Bestwert und setzte damit einen persönlichen Meilenstein in einem Spiel, das für sein Team den ersten Ligasieg seit Monaten bedeutete.

Die Niederlage vertieft St. Paulis sieglose Serie, die zuletzt mit einem 0:4 gegen Borussia Mönchengladbach einen Tiefpunkt erreichte. Freiburg hingegen stoppte eine Negativserie, die unter anderem Niederlagen gegen Stuttgart (1:3 und 0:4), Frankfurt (0:2) und weitere Rückschläge seit dem 3:0 in Bremen im September 2023 umfasste. Zwar hatten Gegner wie Ermedin Demirovic und Fares Chaibi zuvor immer wieder Freiburgs Defensive ausgehöhlt – diesmal jedoch stand die eigene offensive Wiederbelebung im Fokus.

St. Pauli steht nun vor einem schweren Kampf um den Klassenerhalt, ohne in sieben Spielen auch nur einen Sieg vorweisen zu können. Freiburg hingegen sicherte sich nach monatelanger Durststrecke endlich wieder drei Punkte und kletterte damit ins Mittelfeld der Tabelle.

Die Niederlage offenbart einmal mehr die Schwächen in St. Paulis Abwehr, während Freiburgs Sturmduo Suzuki und Eggestein in einer ansonsten enttäuschenden Saison einen der wenigen Lichtblicke setzt.

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