ZF baut 7.600 Stellen ab und kürzt Arbeitszeit um 7 Prozent
ZF kündigt umfassende Umstrukturierung der Division E an – mit Stellenabbau und Arbeitszeitkürzung
ZF hat eine weitreichende Umstrukturierung seiner Division E angekündigt, um Kosten zu senken und die Produktstrategie zu straffen. Das Programm sieht eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um 7 Prozent für betroffene Mitarbeiter vor sowie ein Einfrieren der Lohnerhöhungen bis Ende 2026. Bis 2030 sollen rund 7.600 Stellen abgebaut werden, wobei das Unternehmen betont, betriebsbedingte Kündigungen möglichst zu vermeiden.
Die Umstrukturierungsvereinbarung umfasst mehrere zentrale Maßnahmen. So wird die Wochenarbeitszeit für Beschäftigte der Division E und an ausgewählten Standorten bis Ende 2027 um etwa 7 Prozent sinken. Eine ursprünglich früher geplante Lohnerhöhung von 3,1 Prozent für Tarifbeschäftigte in Deutschland wurde auf Oktober 2026 verschoben. Mit diesen Schritten soll bis 2027 eine Einsparung von über 500 Millionen Euro erzielt werden.
Zudem wird das Unternehmen sein Produktportfolio neu ausrichten: Einige Entwicklungsbereiche werden eingestellt, während andere, innovative Angebote beschleunigt vorangetrieben werden. Für betroffene Mitarbeiter sind Sozialpläne und Umschulungsprogramme vorgesehen, um den Übergang zu erleichtern. Ziel ist es, die Division E wettbewerbsfähiger zu machen und besser für mögliche künftige Partnerschaften aufzustellen.
ZF versichert, dass die Umstrukturierung ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen werde. Der Personalabbau von bis zu 7.600 Stellen bis 2030 soll stattdessen über freiwillige Programme und natürliche Fluktuation gesteuert werden. Die Vereinbarung sieht vor, die finanziellen Auswirkungen auf die Beschäftigten durch Mittel aus Tarifverträgen und Unternehmensfonds abzufedern.
Die Änderungen treten sofort in Kraft. Die geplanten Einsparungen sollen in den kommenden Jahren über 500 Millionen Euro betragen. Die Produktpalette der Division E wird neu ausgerichtet – einige Bereiche werden reduziert, andere ausgebaut. Mitarbeiter, die von kürzeren Arbeitszeiten oder Stellenveränderungen betroffen sind, erhalten Unterstützung durch Abfindungsregelungen und Qualifizierungsmaßnahmen.






