Wallaby auf Abwegen: Ausreißer in Spandau sorgt für Aufsehen und Sicherheitshinweise
Hellmut RudolphWallaby auf Abwegen: Ausreißer in Spandau sorgt für Aufsehen und Sicherheitshinweise
Känguru-Wallaby auf freiem Fuß: Ausreißer in Berlins Bezirk Spandau unterwegs
Ein Känguru-Wallaby streift seit Sonntag frei durch den Berliner Ortsteil Spandau, nachdem es seinem Besitzer entkommen ist. Anwohner und Polizei meldeten mehrere Sichtungen – zuletzt am Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs. Die Behörden haben Hinweise veröffentlicht, wie man sich im Falle einer Begegnung mit dem Tier verhalten soll.
Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 70 bis 80 Zentimetern. Zwar geht von ihm keine ernste Gefahr für Erwachsene aus, doch die Polizei rät davon ab, das Tier zu provozieren. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten seine Aufmerksamkeit erregen.
Falls es zu einer nahen Begegnung kommt, sollten Kinder ruhig bleiben und sich langsam seitwärts entfernen. Wird das Wallaby aggressiv und ist kein Unterschlupf in der Nähe, empfiehlt es sich, flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.
Die Polizei bestätigte, dass sie nicht aktiv nach dem Tier suchen werde, bat die Bevölkerung jedoch, Sichtungen zu melden. Trotz der ungewöhnlichen Situation besteht kein Zusammenhang zu Marc-Uwe Klings Känguru-Manifest.
Das Wallaby hält sich weiterhin in Kladow auf, während die Behörden auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen sind, um seine Bewegungen zu verfolgen. Anwohner werden aufgefordert, bei einer Begegnung die Sicherheitshinweise zu beachten. Der Besitzer hat das entlaufene Känguru bisher nicht zurückgeholt.






