24 March 2026, 22:10

Vesperkirchen starten mit Rekordbeteiligung in Baden-Württemberg in die neue Saison

Plakat mit einer Person in weißem Hemd und blauen Jeans, die in einem verschneiten Feld unter einem hellblauen Himmel steht, mit fetter schwarzer Schrift, die "Hilfe bei der Ernte - Eis ist nötig, um Lebensmittel für die hungernden Menschen der Welt zu retten" lautet.

Vesperkirchen starten mit Rekordbeteiligung in Baden-Württemberg in die neue Saison

Die Vesperkirchen-Saison 2025/26 hat offiziell in ganz Baden-Württemberg begonnen. In diesem Jahr schließen sich 47 neue Standorte der Initiative an, die in den kalten Monaten Wärme, Mahlzeiten und Unterstützung für Bedürftige bietet. Die Bewegung, die 1995 in Stuttgart ihren Anfang nahm, wächst weiter – getragen von Gemeinschaftssinn und Solidarität.

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Vor dreißig Jahren öffnete die erste Vesperkirche in Stuttgart ihre Türen. Seither hat sich die Initiative ausgebreitet, maßgeblich vorangetrieben von Ehrenamtlichen, die Essen, Obdach und menschliche Nähe bieten. Ihr Leitmotiv "Miteinander und füreinander" prägt jedes Engagement.

Emmendingen gehört in dieser Saison zu den ersten Städten, die ihre Pforten öffnen. Neben warmen Mahlzeiten und einem geschützten Raum umfasst das lokale Programm Konzerte, Diskussionsrunden und kulturelle Veranstaltungen. Besucher können zudem soziale und rechtliche Beratung, medizinische Versorgung, Kleidung, Friseurdienste und seelsorgerische Betreuung in Anspruch nehmen.

Die Bischöfin Heike Springhart und Bischof Ernst-Wilhelm Gohl betonen die Bedeutung dieser Orte. Sie beschreiben die Vesperkirchen als Räume, in denen Gemeinschaft gelebt und Hoffnung gestärkt wird. Der Erfolg der Initiative beruht auf dem Einsatz der Freiwilligen, die dafür sorgen, dass niemand den Winter allein durchstehen muss.

Mit 47 neuen Vesperkirchen im Jahr 2025/26 erreicht die Initiative mehr Menschen als je zuvor. Jeder Standort bietet essenzielle Hilfen – von praktischer Unterstützung bis hin zu emotionalem Beistand. Der Saisonstart markiert einen weiteren Schritt in einer langjährigen Tradition der Fürsorge und Verbundenheit.

Quelle