Tobias Degode gewinnt Leonberger Oberbürgermeisterwahl mit absoluter Mehrheit
Jovan JohannTobias Degode gewinnt Leonberger Oberbürgermeisterwahl mit absoluter Mehrheit
Tobias Degode hat die Oberbürgermeisterwahl in Leonberg mit über der Hälfte der Stimmen gewonnen. Der von der CDU unterstützte Kandidat erreichte 50,9 Prozent und setzte sich damit gegen zwei Mitbewerber in der Sonntagswahl durch. Besonders Aufmerksamkeit erregte der Wahlkampf durch eine überraschende Empfehlung der AfD für die unabhängige Kandidatin Josefa von Hohenzollern.
An der Wahl beteiligten sich drei Hauptkandidaten. Tobias Degode, unterstützt von CDU und Freien Wählern, ging mit 50,9 Prozent der Stimmen als klarer Sieger hervor. Marion Beck, die von den Grünen und der SALZ-Fraktion nominiert wurde, belegte mit 32,3 Prozent den zweiten Platz.
Josefa von Hohenzollern, FDP-Mitglied, aber als Unabhängige angetreten, landete mit 11,04 Prozent auf dem dritten Platz. Ihr Wahlkampf konzentrierte sich auf ihre politische Unabhängigkeit – eine Haltung, die sie immer wieder betonte.
Kurz vor der Abstimmung sprach sich die Leonberger AfD öffentlich für von Hohenzollern aus und bezeichnete sie als das "überzeugendste Gesamtpaket". Die Unterstützung löste Kontroversen aus, da sie diese nicht aktiv gesucht hatte. Von Hohenzollern distanzierte sich später deutlich von der unerbetenen Empfehlung.
Degode wird sein Amt offiziell am 1. Dezember antreten und löst damit den bisherigen Verwaltungschef Martin Georg Cohn ab.
Mit Degodes Sieg übernimmt er ab Dezember die Führung in Leonberg. Die Wahl machte zudem Spannungen um unerwünschte politische Unterstützungen deutlich – insbesondere für von Hohenzollern. Die Ergebnisse bestätigen Degodes klaren Auftrag, während die Kampagnen von Beck und von Hohenzollern die vielfältige politische Landschaft der Stadt widerspiegeln.






