18 April 2026, 14:15

Tausende fordern Frieden auf Stuttgarter Schlossplatz gegen wachsende Militarisierung

Zwei Männer in deutscher Militäruniform, die sich vor sitzenden Teilnehmern einer Innenveranstaltung mit Bannern, einem Tisch und Deckenleuchten die Hand geben.

12.000 Menschen bei Friedensdemo in Stuttgart - Tausende fordern Frieden auf Stuttgarter Schlossplatz gegen wachsende Militarisierung

Friedenskundgebung in Stuttgarter Schlossplatz zieht Tausende an

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Am Samstag versammelten sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz Tausende Menschen zu einer Friedensdemonstration. Die Veranstalter sprachen von 12.000 Teilnehmenden unter dem Motto "Nie wieder kriegsbereit! Aufstehen für den Frieden!". Die Kundgebung verlief ohne Störungen oder Zwischenfälle.

Organisiert wurde die Demonstration von einem Bündnis, das die zunehmende Militarisierung in Deutschland kritisch sieht. Rednerinnen und Redner prangerten an, was sie als schleichende Aufrüstung in Schulen, Universitäten und selbst im Gesundheitswesen bezeichneten. Zudem warnten sie, dass die steigenden Militärausgaben zu Lasten von Sozialprogrammen, Klimaschutzmaßnahmen und Entwicklungshilfe gingen.

Eine der zentralen Forderungen war der Aufruf zu Verhandlungen, um die anhaltenden Kriege in Europa zu beenden. Margot Käßmann, die ehemalige Landesbischöfin von Hannover und frühere Ratsvorsitzende der EKD, hielt eine Rede vor den Demonstranten. Das Bündnis kritisierte darüber hinaus aktuelle Diskussionen über die Wiedereinführung der Wehrpflicht und argumentierte, dies würde die Militarisierung weiter vorantreiben.

Die Polizei gab keine eigene Schätzung zur Teilnehmerzahl ab. Die Kundgebung endete friedlich; die Organisatoren werteten sie als Erfolg. Das hinter der Demonstration stehende Bündnis setzt sich weiterhin für eine Reduzierung der Militärausgaben und eine stärkere Investition in soziale und ökologische Belange ein. Bisher wurden keine weiteren Veranstaltungen angekündigt.

Quelle