21 March 2026, 06:08

Stuttgarts Kulturszene kämpft gegen drastische Haushaltskürzungen für 2026/27

Schwarzes und weißes Zeichnung von einer Menschenmenge auf einer Stadtstraße mit Gebäuden auf beiden Seiten und einem Himmel im Hintergrund, betitelt "Die Schlacht von Stuttgart" unten.

Stuttgarts Kulturszene kämpft gegen drastische Haushaltskürzungen für 2026/27

Ein breites Bündnis aus Kultur- und Sozialinitiativen in Stuttgart hat eine Petition gegen die geplanten Haushaltskürzungen der Stadt gestartet. Die Sparmaßnahmen für 2026/27 drohen tiefe Einschnitte in den Bereichen Kultur, Bildung und soziale Dienstleistungen. Kritiker warnen, die Vorschläge könnten Programme aushöhlen und Arbeitsplätze im gesamten Sektor gefährden.

In der Petition wird die Sorge geäußert, dass Stuttgarts Kulturszene bei Umsetzung der Kürzungen "programmatisch ausgehöhlt" werde. Die Kulturförderung soll um jährlich über sechs Prozent gekürzt werden – ein Schritt, den Gegner als unverhältnismäßig bezeichnen. Das aktuelle Kulturbudget der Stadt liegt bei rund 49 Millionen Euro, was weniger als ein Prozent der Gesamtausgaben ausmacht.

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Die Initiatoren argumentieren, dass jeder in Kultur investierte Euro weitreichende Vorteile bringe. Er sichere Existenzgrundlagen, stärke die lokale Wirtschaft und fördere demokratische Werte. Ohne eine Kehrtwende, so die Warnung, würden die Kürzungen dem kulturellen und sozialen Gefüge Stuttgarts nachhaltig schaden.

Eine offizielle Zahl der Unterschriften steht noch nicht fest, da die Petition weiterhin läuft. Die Unterzeichner fordern die Stadtverantwortlichen auf, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen und die Mittel für Inklusion, Bildung und Kunst zu sichern.

Die Petition verlangt einen vollständigen Verzicht auf die geplanten Einschnitte, bevor der Haushalt 2026/27 verabschiedet wird. Die Organisatoren betonen, dass die Kürzungen essenzielle Dienstleistungen und Kultureinrichtungen schwächen würden. Die Stadt hat bisher nicht auf die Forderungen der Kampagne reagiert.

Quelle