Stuttgart triumphiert im Pokal – doch Streit überschattet den Sieg gegen Mainz
Hellmut RudolphScharfe Kritik von Undav: Kohr 'berühmt dafür, Menschen zu verletzen' - Stuttgart triumphiert im Pokal – doch Streit überschattet den Sieg gegen Mainz
Stuttgart siegt mit 2:0 gegen Mainz im DFB-Pokal – Spiel von hitziger Auseinandersetzung überschattet
Die VfB Stuttgart sicherte sich einen 2:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 im DFB-Pokal, doch die Partie wurde von einem erbitterten Streit zwischen zwei Spielern überschattet. Deniz Undav warf Dominik Kohr vor, durch rücksichtsloses Spiel Gegner zu gefährden, und forderte nach dem Abpfiff Konsequenzen. Die Konfrontation heizte die ohnehin schon angespannte Stimmung in dem hart umkämpften Duell weiter an.
Undav behauptete, Kohrs aggressiver Spielstil setze Gegner unnötigen Risiken aus. Der Stürmer gab zu, während des Spiels lautstark protestiert zu haben, wofür er eine Gelbe Karte sah. Zudem kritisierte er Mainz für wiederholte späte und harte Fouls im gesamten Spielverlauf.
Stuttgart ließ sich von den Provokationen nicht aus der Ruhe bringen und behielt trotz des körperbetonten Spiels die Kontrolle. Unterdessen geriet Kohrs Disziplinbilanz in den Fokus: Seit November 2025 hält er den Bundesliga-Rekord für die meisten Einsätze – doch gleichzeitig sammelte er in seiner Karriere bereits 102 Gelbe Karten. Erst in dieser Saison sah er nach einer zweiten Verwarnung bereits die achte Rote Karte seiner Laufbahn.
Mainz war mit dem Willen angetreten, nach einem schwachen Saisonstart und der jüngsten Liganiederlage gegen Stuttgart ein Zeichen zu setzen. Doch der offensive, aber oft überharte Spielansatz konnte die Stuttgarter nicht aus dem Konzept bringen, die souverän blieben und sich damit die nächste Pokalrunde sicherten.
Während der Sieg die VfB-Stuttgarter weiterbringt, könnte der Streit um Undavs Vorwürfe noch Nachwirkungen haben. Kohrs Ruf als "harter Hund" mit einer langen Liste von Verwarnungen bleibt ein Diskussionspunkt. Beide Teams bereiten sich nun auf ihre nächsten Aufgaben vor – für Mainz jedoch bleibt die Krise nach einem weiteren Rückschlag bestehen.






