Stuttgart 21: Eröffnung des Tiefbahnhofs verschiebt sich auf 2030 oder später
Hellmut RudolphRegionen: Bahn verschiebt Start von Stuttgart 21 erneut - Stuttgart 21: Eröffnung des Tiefbahnhofs verschiebt sich auf 2030 oder später
Die Eröffnung des neuen unterirdischen Bahnhofs in Stuttgart verzögert sich erneut. Ursprünglich für Dezember 2026 geplant, wird das Projekt Stuttgart 21 nun voraussichtlich nicht vor 2030 fertiggestellt. Als Hauptgründe gelten anhaltende technische Probleme sowie Personalmangel.
Mehrere Medien hatten bereits Bedenken hinsichtlich des Zeitplans geäußert. Jetzt bestätigen Insider der Deutschen Bahn und ihrer Partner die jüngste Verzögerung. Laut SWR sind vor allem drei Faktoren verantwortlich: ein Mangel an Fachkräften bei den beauftragten Firmen, verlängerte Testphasen und zu wenig Personal, um abgeschlossene Bauabschnitte abnehmen zu können.
Auch fehlerhafte Installationen und anhaltende Schwierigkeiten mit dem digitalen Zugsicherungssystem ETCS haben maßgeblich zu den Verzögerungen beigetragen. Die komplexe Technologie, die eigentlich die Zugsteuerung modernisieren soll, erfüllt wiederholt nicht die Anforderungen. Solange diese Hindernisse nicht behoben sind, wird die Inbetriebnahme des Bahnhofs frühestens 2030 erfolgen – Jahre später als ursprünglich vorgesehen.
Die wiederholten Verschiebungen bedeuten für Fahrgäste eine noch längere Wartezeit auf den unterirdischen Bahnhof. Die Deutsche Bahn und ihre Partner müssen nun zunächst die technischen Mängel beheben und die Personallücken schließen, bevor das Projekt vorankommt. Bis dahin ist eine Eröffnung 2026 vom Tisch.






