Schwere Massenstürze beim RiderMan-Rennen in Bad Dürrheim – Dutzende verletzt
Abraham HermighausenSchwere Massenstürze beim RiderMan-Rennen in Bad Dürrheim – Dutzende verletzt
Zwei schwere Massenstürze erschüttern das RiderMan-Straßenradrennen in Bad Dürrheim (5.–7. September 2025)
Bei dem Radrennen RiderMan in Bad Dürrheim kam es zwischen dem 5. und 7. September 2025 zu zwei schweren Massenunfällen, die den Wettkampf überschatteten. Die Vorfälle ereigneten sich während einer stark frequentierten Phase des Events und betrafen Dutzende Fahrer. Rettungskräfte eilten zum Unfallort, während die Veranstalter alle noch ausstehenden Wettbewerbe abbrachen.
Der erste Großunfall geschah auf der Kreisstraße K5705 zwischen Bad Dürrheim und Biesingen. Eine Gruppe von Radfahrern hatte sich am linken Straßenrand gedrängt, als sie eine Linkskurve durchfuhr. Dieser Zusammenstoß löste kurz darauf einen zweiten Massensturz aus.
Insgesamt wurden zwischen 60 und 70 Radrennfahrer verletzt. Fünfzehn bis zwanzig von ihnen erlitten schwere Verletzungen, weitere 20 bis 25 wurden mit leichteren Blessuren in Krankenhäuser gebracht. Rund 35 Fahrer mit geringfügigen Verletzungen blieben vor Ort an den Unfallstellen.
Vier Rettungshubschrauber sowie zahlreiche Bodenrettungsfahrzeuge waren im Einsatz. Die Organisatoren sagten umgehend alle noch anstehenden Rennen ab und beendeten laufende Wettbewerbe kontrolliert. Für das Wochenende hatten sich über 1.200 Teilnehmer angemeldet.
Ermittler bestätigten später, dass keine äußeren Einflüsse – wie etwa Fremdeinwirkung – die Unfälle verursacht hatten. Sämtliche Rennstrecken waren zum Zeitpunkt der Vorfälle für den öffentlichen Verkehr vollständig gesperrt.
Nach den beiden aufeinanderfolgenden Massenstürzen wurden die verbleibenden Rennen des Events abgesagt. Medizinische Teams versorgten Dutzende verletzte Radfahrer, die Schwerstverletzten wurden per Hubschrauber in Kliniken geflogen. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Ursache des ersten Zusammenstoßes bekannt gegeben.






