07 April 2026, 16:11

Nordische Literaturtage 2024: Hamburg feiert skandinavische Stimmen und Debüts

Plakat für das Ernst Drucker Theater in Hamburg, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen und dem Text "Hamburg im Jahre 2000".

Nordische Literaturtage 2024: Hamburg feiert skandinavische Stimmen und Debüts

Hamburg bereitet sich auf die nächsten Nordischen Literaturtage vor, ein Festival, das die Stadt seit fast vier Jahrzehnten mit Nordeuropa verbindet. Bei der diesjährigen Ausgabe treffen renommierte Autor:innen aus allen fünf nordischen Ländern auf aufstrebende Stimmen. Den Auftakt macht Linn Ullmann, die im Literaturhaus Hamburg ihren autofiktionalen Roman "Mädchen, 1983" präsentiert.

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Vom 24. bis 27. November finden die Lesungen größtenteils in den Originalsprachen statt – begleitet von deutschen Untertiteln. Am Dienstag stehen patriarchale Strukturen im Mittelpunkt der Diskussionen, während am Mittwoch Kathrine Nedrejord zu Gast sein wird, die erste Autorin mit samischer Herkunft in der Geschichte des Festivals. Ihre Teilnahme markiert eine neue Ausrichtung der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung.

Sechs Schriftsteller:innen aus Schweden und Deutschland widmen sich zudem an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) der poetischen Kartierung des eigenen Lebens. Darunter sind etablierte Namen wie Helle Helle, Katja Kettu und Linn Ullmann sowie Newcomer wie die Finnin Susanna Hast und die Dänin Cecilie Lind. Karen Köhler wird aus der deutschen Übersetzung von Ullmanns Roman lesen, die von Paul Berf stammt.

Ein weiteres Podium beschäftigt sich mit Island, mit Pedro Gunnlaugur Garcia und Berit Glanz als Gästen. Die Wurzeln des Festivals reichen bis ins Jahr 1986 zurück, als es parallel zur jährlichen Buchhändlerkonferenz in Hamburg ins Leben gerufen wurde.

Die Nordischen Literaturtage festigen weiterhin die kulturellen Verbindungen Hamburgs zu Skandinavien und dem gesamten Norden. Mit einer Mischung aus arrivierten und debütierenden Autor:innen bietet das Festival Lesungen, Diskussionen und frische Perspektiven auf die Literatur aus dem Norden.

Quelle