08 April 2026, 08:15

Baden-Württemberg nutzt 700 Millionen Euro EU-Förderung für Arbeitsmarkt und Weiterbildung

Eine Europakarte mit europäischen Akademien in Blau hervorgehoben und dem Text "ALLEA Alle Europäischen Akademien" angezeigt.

Baden-Württemberg nutzt 700 Millionen Euro EU-Förderung für Arbeitsmarkt und Weiterbildung

Baden-Württemberg hat in den vergangenen zehn Jahren EU-Mittel genutzt, um Beschäftigung und berufliche Weiterbildung zu fördern. Die Region erhielt 102 Millionen Euro aus der REACT-EU-Initiative, um die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie zu bewältigen. Mit diesen Geldern wurden Arbeitsplätze geschaffen, Ausbildungsstellen gefördert und tausenden Bürgerinnen und Bürgern Weiterbildungsmöglichkeiten ermöglicht.

Zwischen 2014 und 2020 investierte Baden-Württemberg rund 700 Millionen Euro in Projekte, die vom Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt wurden. Davon flossen 361 Millionen Euro direkt in die Qualifizierung und Weiterbildung lokaler Arbeitskräfte – das entspricht 97 Prozent der der Region zugewiesenen ESF-Mittel. Der ESF übernahm in der Regel die Hälfte der Projektkosten, während das Land oder die Kommunen den Rest finanzierten.

Die Förderung erreichte eine breite Zielgruppe: Rund 374.000 Menschen nahmen an den Maßnahmen teil, und fast 11.500 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhielten Unterstützung. Regionale Strategien spielten dabei eine zentrale Rolle, da 42 lokale ESF-Arbeitsgruppen arbeitsmarktpolitische Pläne entwickelten und Förderaufrufe auf die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Gebiete zuschritten.

Die REACT-EU-Mittel, die Teil des übergeordneten ESF-Programms waren, konzentrierten sich auf die Erholung nach der Pandemie. Sie halfen Bürgerinnen und Bürgern, Arbeitsplätze zu finden, Ausbildungen zu beginnen und durch Qualifizierungsangebote auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren.

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Durch die kombinierten Anstrengungen von ESF und REACT-EU wurden tausenden Menschen Weiterbildungen, Beschäftigungsförderung und finanzielle Hilfen ermöglicht. Über 374.000 Personen und 11.500 Unternehmen profitierten von den Programmen. Die Investitionen der Region in Qualifizierung und Arbeitsplatzschaffung prägen weiterhin die Erholung des Arbeitsmarktes.

Quelle