Neues Zentralbad in Villingen-Schwenningen: Nachhaltigkeit trifft auf moderne Holzarchitektur
Jovan JohannNeues Zentralbad in Villingen-Schwenningen: Nachhaltigkeit trifft auf moderne Holzarchitektur
Villingen-Schwenningen bekommt ein neues Zentralbad – nachhaltig und modern
Nach fast 60 Jahren hat das 1965 erbaute Hallenschwimmbad Villingen das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht. Nun entsteht für 55 Millionen Euro ein neues Zentralbad mit moderner Holzarchitektur und nachhaltigem Design. Die Planung übernahmen die Büros RKW Architektur und VenhoevenCS.
Das neue Bad ersetzt nicht nur das veraltete Hallenschwimmbad Villingen, sondern auch das Neckarbad Schwenningen, die beide Ende 2030 schließen sollen. Geplant sind ein 50-Meter-Wettkampfbecken, ein 25-Meter-Becken, ein Multifunktionsbecken sowie ein Lehrbecken. Zudem gibt es einen Familienbereich mit Erlebnisbecken, Rutsche, Saunalandschaft, Zuschauerrängen und einem Café vor Ort.
Die Kosten von 55 Millionen Euro teilen sich die Stadt (50 Millionen) und der Baden-Württembergische Schwimmverband (BVS, 5 Millionen). Fünf der sieben Gewerke gingen an regionale Firmen, darunter drei aus Villingen-Schwenningen selbst: Elektroinstallation Schneider GmbH, Malerbetrieb Müller KG und Sanitär- und Heizungsbetrieb Fischer OHG.
Das gesamte Zentralbad wird barrierefrei gestaltet und fügt sich harmonisch in die umliegende Klosterhof-Landschaft ein. Nach der Fertigstellung werden jährlich rund 340.000 Besucher erwartet.
Die Eröffnung des neuen Bades ist für Ende 2030 geplant. Mit seinen modernen Einrichtungen und der nachhaltigen Bauweise wird es sowohl Einheimische als auch Gäste anziehen – ein deutlicher Fortschritt gegenüber der veralteten Infrastruktur, die es ersetzt.






