Neuer Asterix-Band karikiert Verteidigungsminister Pistorius als Nouvelopus
Marliese MülichenWarum Boris Pistorius in der neuen 'Asterix'-Geschichte vorkommt - Neuer Asterix-Band karikiert Verteidigungsminister Pistorius als Nouvelopus
Der neueste Asterix-Band, Asterix in Lusitanien, liegt seit einer Woche in den Buchhandlungen. Wie immer enthält der Comic scharfsinnige Karikaturen realer Persönlichkeiten – diesmal mit einem Augenzwinkern in Richtung des deutschen Verteidigungsministers Boris Pistorius.
Die jüngste Folge präsentiert eine Figur, die Pistorius optisch nachempfunden ist – inklusive seines markanten Äußeren. Auch sein lateinisch klingender Nachname findet im Handlungsstrang Erwähnung. Der französische Originalname der Figur, Nouvelopus ("Neues Projekt"), fügt eine weitere humorvolle Ebene hinzu.
Die Tradition, Politiker zu persiflieren, hat in Asterix eine lange Geschichte. Frühere Bände nahmen bereits Persönlichkeiten wie Silvio Berlusconi auf die Schippe, der als Croesus Lupus in Asterix in Italien Pate stand, oder Laurent Fabius, der als Vorlage für Technokratus in Obelix GmbH & Co. KG diente. Diesmal richtet sich der von dem französischen Autor Fabcaro (Fabrice Caro) verfasste Plot gegen Pistorius – doch am Ende unterliegt die Figur den durch Zaubertrank gestärkten Galliern.
Auch das visuelle Design der neuen Figur erinnert an den britischen Komiker Ricky Gervais. Diese spielerische Mischung aus Anspielungen hält die langjährige Tradition der Serie aufrecht, Geschichte, Satire und Komik zu verbinden.
Der neue Band führt Asterix' Erbe der politischen Satire fort. Pistorius reiht sich damit in die lange Liste öffentlicher Persönlichkeiten ein, die in der Serie auf humorvolle Weise durch den Kakao gezogen werden. Fans können die Anspielungen nun in Buchhandlungen in ganz Europa entdecken.






