Neue Wasseraufbereitung in Deißlingen soll 2029 sauberes Trinkwasser liefern
Hellmut RudolphNeue Wasseraufbereitung in Deißlingen soll 2029 sauberes Trinkwasser liefern
In Deißlingen wird an den Keckquellen eine neue Wasseraufbereitungsanlage gebaut, die mit 1,45 Millionen Euro Landesförderung unterstützt wird. Die Anlage soll die Bevölkerung in drei Landkreisen versorgen: Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Anfang 2026, die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.
Hintergrund des Projekts sind erhöhte mikrobiologische Belastungen im Rohwasser. Um dieses Problem zu lösen, setzt die Anlage auf ein dreistufiges Reinigungssystem: Ultrafiltration, Teilstrombehandlung und Chlorung.
Die Gesamtkosten der neuen Anlage belaufen sich auf etwa 12 Millionen Euro. Der Zuschuss des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 1,45 Millionen Euro deckt einen Teil der Ausgaben ab. Acht Gemeinden – Dietingen, Fluorn-Winzeln, Königsfeld im Schwarzwald, Mühlhausen-Ehingen (Ortsteil Muralt), Oberkirchberg, Reute, Schwenningen und Tuningen – sind direkt am Wasserversorgungsverband Keckquellen beteiligt, ebenso wie die Städte Villingen-Schwenningen und Deißlingen.
Sobald die Anlage in Betrieb geht, wird sie tausenden Haushalten in der Region saubereres Trinkwasser garantieren. Der Bauzeitraum erstreckt sich von Anfang 2026 bis Ende 2029, wobei keine größeren Beeinträchtigungen während der Bauphase erwartet werden.
Die neue Aufbereitungsanlage bietet eine langfristige Lösung für die Wasserqualitätsprobleme in der Region. Mit gesicherter Landesförderung und einem klaren Zeitplan steht dem Projekt nichts mehr im Weg, um bis 2030 sichereres Trinkwasser zu liefern. Die Bewohner der drei betroffenen Landkreise werden von dem modernisierten Reinigungsverfahren profitieren.






