Luxemburger zahlt 124.000 Euro Strafe für nicht angemeldeten Ferrari am Zoll
Marliese MülichenLuxemburger zahlt 124.000 Euro Strafe für nicht angemeldeten Ferrari am Zoll
Ein 60-jähriger Autofahrer aus Luxemburg musste tief in die Tasche greifen, nachdem er versucht hatte, einen nicht angemeldeten Ferrari nach Deutschland einzuführen. Das Fahrzeug im Wert von etwa 207.000 Euro wurde von Zollbeamten in Singen gestoppt. Der Vorfall ist Teil einer verstärkten Kontrolle von nicht deklarierten Fahrzeugen, die ins Land gebracht werden.
Der Mann war im Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamts Singen unterwegs, als er angehalten wurde. Die Behörden stellten fest, dass der in der Schweiz zugelassene Ferrari nicht für die Einfuhr angemeldet worden war. Um seine Fahrt fortsetzen zu können, musste der Fahrer vor Ort rund 124.000 Euro an Einfuhrabgaben und Strafen begleichen.
Zwischen Januar und Juni 2025 entdeckten Zollbeamte im selben Bezirk 26 Fahrzeuge, die außerhalb der EU zugelassen waren. Diese Autos, die von Einwohnern innerhalb der EU genutzt wurden, hatten einen Gesamtwert von über 230.000 Euro. Die insgesamt nicht gezahlten Einfuhrabgaben beliefen sich in diesen Fällen auf etwa 71.500 Euro.
Im gleichen Zeitraum wurden weitere 38 Fahrzeuge ohne ordnungsgemäßen Nachweis über die Entrichtung der Abgaben gefunden. Ihr Gesamtwert überstieg 330.000 Euro, während die ausstehenden Einfuhrabgaben über 165.000 Euro betrugen.
Der Ferrari-Fahrer beglich die Forderungen sofort und durfte seine Fahrt fortsetzen. Die Zollbehörden setzen ihre Überwachung von Fahrzeugen fort, die ohne ordnungsgemäße Zulassung oder Abgabenentrichtung nach Deutschland eingebracht werden. Die Fälle unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, die Einfuhrbestimmungen in der Region durchzusetzen.






