Ludwigsburger Restaurant kämpft nach Straßensperrung um sein Überleben
Jovan JohannLudwigsburger Restaurant kämpft nach Straßensperrung um sein Überleben
Beliebtes Restaurant in Ludwigsburg kämpft ums Überleben nach Sperrung der Zufahrtsstraße
Das Restaurant GiG – Speisen im Grünen in Ludwigsburg steckt in schweren finanziellen Schwierigkeiten, nachdem die Stadt die Hauptzufahrt gesperrt hat. Seitdem verzeichnet das Lokal hohe Verluste und musste bereits Personal abbauen. Auslöser war ein umgestürzter Baum auf dem Otto-Konz-Weg Anfang September, der den Gästen den Zugang zum Restaurant nahezu unmöglich machte.
Die Probleme begannen, als ein Baum zu Beginn des Septembers auf den Otto-Konz-Weg stürzte. Die Stadtverwaltung entschied sich aus Sicherheitsgründen, die Straße komplett zu sperren. Ohne diese wichtige Verkehrsverbindung brach der Kundenstrom für GiG – Speisen im Grünen fast vollständig weg.
Betreiber Jack Khano schätzt, dass die Sperrung das Restaurant allein im September zwischen 15.000 und 20.000 Euro gekostet hat. Für Oktober könnten die Verluste sogar auf bis zu 30.000 Euro steigen. Zudem wurden im September vier bis fünf gebuchte Veranstaltungen abgesagt, was die finanzielle Belastung weiter verschärfte.
Um die Kosten zu senken, hat Khano zwei Teilzeitkräfte entlassen und eine weitere Mitarbeiterin auf eine Minijob-Stelle reduziert. Auch die verbleibenden Angestellten mussten Kürzungen bei ihren Arbeitszeiten hinnehmen. Die Stadt räumt die Härte ein, betont jedoch, dass die Sicherheit Vorrang habe. Laut Angaben gab es vor diesem Vorfall keine dokumentierten Teil-Sperrungen der Straße.
Die Verluste des Restaurants sind direkt auf die Straßensperrung zurückzuführen und nicht auf allgemeine wirtschaftliche Probleme. Da unklar ist, wann der Otto-Konz-Weg wieder freigegeben wird, steht das Lokal vor einer ungewissen Zukunft. Personalabbau und abgesagte Buchungen haben bereits ihre Spuren hinterlassen – der Besitzer steht unter zunehmendem finanziellen Druck.






