Freiburg erhöht Wasserpreise 2026: Was Haushalte jetzt wissen müssen
Marliese MülichenFreiburg erhöht Wasserpreise 2026: Was Haushalte jetzt wissen müssen
Wasserpreise in Freiburg steigen ab dem 1. Januar 2026
Wie der Netzbetreiber badenovaNETZE mitteilte, werden die Wasserpreise in Freiburg zum Jahresbeginn 2026 angehoben. Betroffen sind sowohl die Grundgebühren als auch die Verbrauchskosten für Haushalte in der gesamten Stadt.
Die monatliche Grundgebühr für einen Standard-Wasserzähler verdoppelt sich nahezu. Kund:innen zahlen künftig 6,10 Euro netto (6,53 Euro brutto) statt bisher 3,06 Euro netto (3,28 Euro brutto). Auch der Preis pro Kubikmeter steigt – von 2,13 Euro netto (2,28 Euro brutto) auf 2,34 Euro netto (2,50 Euro brutto).
Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von etwa 4,75 Euro. Größere Familien, die 150 Kubikmeter im Jahr verbrauchen, müssen mit rund 6,06 Euro mehr pro Monat rechnen. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in dringend notwendige Modernisierungen des Freiburger Wassersystems.
Geplant sind unter anderem vier neue Brunnen, um die langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten – insbesondere in Spitzenzeiten wie heißen Sommern. Zudem sollen Mittel in den Grundwasserschutz, strengere Qualitätskontrollen und die Forschung zu nachhaltiger Wassernutzung investiert werden.
Die Preisanpassungen treten zu Beginn des Jahres 2026 in Kraft. Die Mehreinnahmen dienen der Modernisierung der Infrastruktur und sichern die zuverlässige Wasserversorgung der Bürger:innen. Die Änderungen werden sich ab dem neuen Jahr in den Rechnungen der Haushalte widerspiegeln.






