13 April 2026, 14:15

Linkspartei Baden-Württemberg wählt Mirow und Capece – doch Rückhalt schwindet

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

Linkspartei Baden-Württemberg wählt Mirow und Capece – doch Rückhalt schwindet

Die Linkspartei in Baden-Württemberg hat Sahra Mirow und Elwis Capece auf ihrem jüngsten Landesparteitag erneut zu ihren Landessprechern gewählt. Mirow erreichte dabei eine deutlich geringere Mehrheit als in ihrer vorherigen Amtszeit.

Sahra Mirow führt den Landesverband seit 2018 an. Diesmal erhielt sie 63 Prozent der Delegiertenstimmen – ein spürbarer Rückgang im Vergleich zu den 88,3 Prozent, die sie 2020 erreichte. Gegenkandidaten für ihre Position gab es nicht.

Auch der Gewerkschafter Elwis Capece blieb als ihr Co-Sprecher im Amt. Er erhielt rund 82 Prozent der Stimmen und verfügte damit über eine stabilere Unterstützung als Mirow.

Innerhalb der Partei gibt es Kritik an Mirows Doppelfunktion als Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete. Einige Mitglieder befürchten, dass die gleichzeitige Ausübung beider Ämter ihre Aufmerksamkeit zu sehr zerstreuen könnte.

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Aktuelle Umfragen sehen die Linkspartei in Baden-Württemberg bei sieben Prozent. Sollte sich dieser Wert halten, könnte die Partei bei der Landtagswahl 2026 erstmals in den Landtag einziehen.

Die Wiederwahl bestätigt Mirow und Capece in ihrer Führungsrolle, auch wenn Mirows Rückhalt nachgelassen hat. Nun blickt die Partei auf die Landtagswahl 2026, bei der sie erstmals den Einzug ins Parlament schaffen will. Die internen Debatten über die Ämterverteilung könnten dabei ihre Wahlkampstrategie prägen.

Quelle