14 March 2026, 08:11

Jörg Albrecht verlässt TSG Hoffenheim aus gesundheitlichen Gründen

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und Himmel, mit Text unten links.

Jörg Albrecht verlässt TSG Hoffenheim aus gesundheitlichen Gründen

Jörg Albrecht tritt als Präsident der TSG Hoffenheim zurück

Der Präsident der TSG Hoffenheim, Jörg Albrecht, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Die Entscheidung fällt nach monatelangen internen Konflikten und Führungswechseln im Verein. Bis zur Wahl eines neuen Vorstands übernehmen nun zwei kommissarische Führungskräfte die Geschäfte.

Albrecht begründete seinen Rücktritt mit den übermäßigen Belastungen des Amts. Die Anforderungen hätten ihn an seine körperlichen Grenzen gebracht, sodass eine Fortführung nicht mehr möglich sei. Sein Abgang folgt auf das Ausscheiden der Geschäftsführer Markus Schutz und Frank Briel, die den Verein bereits früher im Zuge eines Streits mit dem Spielerberater Roger Wittmann verlassen hatten.

Der Konflikt mit Wittmann hatte zuvor zu einem teilweisen Stadionverbot geführt, wobei die genauen Umstände des gerichtlichen Beschlusses weiterhin unklar bleiben. Mit Albrechts Rückzug übernehmen nun der Vizepräsident Christoph Henssler und der dritte Vizepräsident Frank Engelhardt interimistisch die Führung. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung in den kommenden Wochen soll einen dauerhaften Nachfolger bestimmen.

Die anhaltenden Machtkämpfe haben den Vereinsbetrieb erheblich beeinträchtigt. Besonders Wittmanns Einfluss auf die Spielerverpflichtungen bleibt ein zentraler Streitpunkt. Die Führungskrise zieht sich von Albrechts Rücktrittsankündigung im November 2025 bis zur geplanten Neuwahl des Vorstands im März 2026 hin.

Hoffenheim steht nun vor einer Übergangsphase, in der ein neuer Vorstand gewählt werden soll. Die kommissarischen Führungskräfte lenken den Verein, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Die Beilegung der internen Konflikte – insbesondere in der Frage der Spielertransfers – wird entscheidend für die künftige Stabilität des Clubs sein.

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