Fünf Kommunen in Baden-Württemberg starten mutige Klimaschutzprojekte bis 2035
Hellmut RudolphFünf Kommunen in Baden-Württemberg starten mutige Klimaschutzprojekte bis 2035
Fünf Kommunen in Baden-Württemberg haben im Rahmen der Landesinitiative "Klimaneutral bis 2035" eigene Klimaschutzprojekte gestartet. Die Vorhaben – von kommunaler Wärmeplanung bis zur Förderung von Solarenergie – laufen seit zwei Jahren mit Unterstützung des Umweltministeriums. Vier Schwerpunkregionen – Denzlingen, Freiburg, Ludwigsburg und der Landkreis Calw – treiben die Maßnahmen voran, während weitere Städte eigenständig aktiv werden.
Die von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) koordinierte Initiative wird mit bis zu 11,5 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert und läuft bis Februar 2027. Ziel ist es, erfolgreiche Strategien anschließend auf andere Kommunen in der Region zu übertragen.
In Denzlingen setzt die Verwaltung auf nachhaltige Mobilität, Freiflächen-Solaranlagen und den Ausbau eines Fernwärmenetzes. Freiburg, eine der fünf Pilotstädte, fördert klimafreundliche Stadtteile, eine Windenergie-Kampagne und die Arbeit ihres Ernährungsrats.
Ludwigsburg wirbt mit kostenlosen Beratungen, Thermografie-Checks und "Solarpartys" für die Nutzung von Solarenergie. Lokale Unternehmen erhalten zudem Unterstützung bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Praktiken. Der Landkreis Calw hingegen fördert über einen Innovationsfonds 19 Einzelprojekte in seinen Gemeinden.
Fünf weitere Städte – Bad Friedrichshall, Gundelsheim, Neuenstadt am Kocher, Bad Wimpfen und Untereisesheim – haben seit dem Start der Initiative eigenständig ähnliche Maßnahmen umgesetzt, etwa kommunale Wärmeplanung.
Bis 2027 sollen die Erfahrungen aus dem Programm anderen baden-württembergischen Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Mit 11,5 Millionen Euro Förderung und einer Mischung aus lokalen und regionalen Ansätzen will die Initiative den Weg zur Klimaneutralität bis 2035 beschleunigen. Die Projekte decken die Bereiche Energie, Verkehr und nachhaltige Wirtschaft ab – begleitet von der KEA-BW.






