Flüchtiger Trunkenheitsfahrer nach zwei Jahren im Zug zur Schweiz gefasst
Jovan JohannFlüchtiger Trunkenheitsfahrer nach zwei Jahren im Zug zur Schweiz gefasst
Ein gesuchter Pole, der sich einer Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer aus dem Jahr 2023 entzogen hatte, wurde in einem Zug in Richtung Schweiz festgenommen. Die Behörden hatten bereits vor zwei Jahren einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, nachdem er eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro nicht gezahlt und seine Gefängnisstrafe nicht angetreten hatte.
Der 38-Jährige war 2023 erstmals wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verurteilt worden. Statt die Strafe von 2.000 Euro zu begleichen, ignorierte er das Urteil des Gerichts und entzog sich der Ersatzfreiheitsstrafe. Als die Behörden später versuchten, die Strafe zu vollstrecken, floh er ins Ausland.
Die Staatsanwaltschaft hatte einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt. Am Dienstag stieg eine Streife des Zollamts Lörrach in der Nähe von Schliengen in einen Fernzug. Bei einer Routinekontrolle identifizierten die Beamten den Mann als den Gesuchten.
Die Bundespolizei nahm ihn umgehend in Gewahrsam. Da er die ausstehende Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt überstellt, um seine Strafe anzutreten.
Dem Beschuldigten droht nun der sofortige Strafvollzug wegen der unbezahlten Geldstrafe und der ursprünglichen Verurteilung. Sein Fluchtversuch in die Schweiz wurde durch den Einsatz der Zollstreife vereitelt. Die Behörden bestätigten, dass er bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Haft bleibt.






