Festnahme in Kehl: Algerier mit Drogen, Haftbefehl und Einreiseverbot überführt
Abraham HermighausenFestnahme in Kehl: Algerier mit Drogen, Haftbefehl und Einreiseverbot überführt
Ein 24-jähriger Algerier wurde am 24. November in Kehl nach der Einreise aus Frankreich festgenommen. Die Behörden nahmen ihn zunächst in Gewahrsam, weil er keine gültigen Einreisedokumente vorlegen konnte. Bei anschließenden Kontrollen kamen weitere Verstöße ans Licht.
Der Mann war von Beamten angehalten worden, nachdem er keine ordnungsgemäßen Grenzpapiere vorzeigen konnte. Ein Fingerabdruckabgleich förderte zudem einen bestehenden Haftbefehl wegen Diebstahls zutage.
Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten außerdem eine geringe Menge Amphetamin in seinem Besitz. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein achtjähriges Einreiseverbot für Deutschland verhängt worden war.
Der Festgenommene wurde in Untersuchungshaft genommen und später zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt. Die Anklagepunkte umfassten illegalen Grenzübertritt trotz bestehendem Einreiseverbot, Drogenbesitz sowie den ausstehenden Diebstahlsvorwurf.
Der Mann verbüßt seine Strafe derzeit in einer Justizvollzugsanstalt. Der Fall verdeutlicht mehrfachen Regelverstoß – gegen Betäubungsmittelgesetze, Grenzbestimmungen sowie frühere strafrechtliche Vorwürfe. Die Festnahme erfolgte im Rahmen routinemäßiger Kontrollen an der französisch-deutschen Grenze.






