Drogenfund und Haftbefehl: Kosovare an deutsch-französischer Grenze festgenommen
Abraham HermighausenDrogenfund und Haftbefehl: Kosovare an deutsch-französischer Grenze festgenommen
Ein Bürger des Kosovo wurde am frühen Mittwochmorgen bei einer Routinekontrolle in einem Fernbus an der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke von der Bundespolizei angehalten. Bei der Überprüfung entdeckten die Beamten eine geringe Menge Cannabisharz in seinem Besitz, was rechtliche Konsequenzen nach sich zog.
Der Mann, dessen Identität nicht bekannt gegeben wurde, durchquerte die Grenzstelle, als die Polizei eine Personenkontrolle durchführte. Dabei fanden sie bei ihm eine kleine Menge des Rauschmittels.
Die Behörden bestätigten zudem, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl wegen Körperverletzung vorlag. In der Folge musste er sich sowohl wegen des Drogenbesitzes als auch wegen des bestehenden Haftbefehls unverzüglich vor Gericht verantworten.
Um eine zehn-tägige Haftstrafe abzuwenden, sorgte der Mann dafür, dass ein Familienmitglied die fällige Geldstrafe für ihn beglich. Dennoch bleibt eine zusätzliche Anklage wegen des illegalen Einfuhrs von Betäubungsmitteln bestehen.
Das Cannabisharz wurde beschlagnahmt, und der Mann wurde nach Begleichung der Strafe wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Verfahren wegen des Drogendelikts wird separat weitergeführt. Der Haftbefehl wegen Körperverletzung bleibt weiterhin Teil seiner aktenkundigen Vorfälle.






