Drei Schnieders prägen Deutschlands Politik – mit ganz unterschiedlichen Wegen
Jovan JohannDrei Schnieders prägen Deutschlands Politik – mit ganz unterschiedlichen Wegen
Drei Männer mit demselben Nachnamen sorgen derzeit in der deutschen Politik für Furore. Jeder von ihnen hat dabei einen ganz eigenen Weg eingeschlagen.
Patrick Schnieder amtiert derzeit als Bundesverkehrsminister. Der gelernte Jurist übte seinen Beruf nur kurz aus, bevor er in die Politik wechselte. Zudem trägt er den Titel eines Ritters des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem – eine seltene Auszeichnung für ein SPD-Mitglied.
Carsten Schneider, Bundesumweltminister, setzt sich besonders für Infrastrukturprojekte ein. Zu seinen Schwerpunkten gehört der Ausbau der A60 bei Bitburg auf vier Spuren. Sowohl er als auch Patrick Schnieder besuchten in den frühen 1980er-Jahren gemeinsam die Grundschule in Birresborn.
Gordon Schnieder steht kurz davor, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz zu werden. Seine politische Laufbahn begann in der Kommunalpolitik, wo er zunächst Bürgermeister von Arzfeld in der Eifel war, bevor er in höhere Ämter aufstieg. Anders als die anderen beiden verfügt er über ein Diplom in Finanzverwaltung.
Trotz des gemeinsamen Nachnamens unterscheiden sich ihre politischen Zugehörigkeiten: Zwei gehören der CDU an, einer vertritt die SPD.
Alle drei stiegen nach unterschiedlichen beruflichen Stationen in die Politik ein. Ihre Karrieren kreuzen sich nun auf höchster Regierungsebene.
Die drei Schneiders bekleiden heute einflussreiche Positionen in der Bundes- und Landespolitik. Ihre Wege – vom Kommunalpolitiker bis zum Bundesminister – zeigen, wie vielfältig die Pfade zu Spitzenämtern sein können. Jeder bringt dabei spezifisches Fachwissen in sein jeweiliges Amt ein.






