Drei Ludwigsburger fallen auf Online-Investitionsbetrug mit Kryptowährungen herein
Marliese MülichenDrei Ludwigsburger fallen auf Online-Investitionsbetrug mit Kryptowährungen herein
Drei Anwohner des Landkreises Ludwigsburg nach Online-Investitionsbetrug um ihr Geld gebracht
Drei Bewohner des Landkreises Ludwigsburg sind Opfer von Online-Investitionsbetrug geworden. Den Geschädigten – einer 48-jährigen Frau und einem 49-jährigen Mann – war zunächst versprochen worden, ihr Geld werde „für sie arbeiten“ und hohe Renditen abwerfen. Später wurden beide aufgefordert, angebliche Gebühren zu zahlen, um ihre vermeintlichen Gewinne ausbezahlt zu bekommen. Der Mann überwies zusätzlich 2.600 Euro, um eine Auszahlung von über 10.000 Dollar freizuschalten, wurde jedoch misstrauisch, als die Betrüger weiterhin weitere Zahlungen forderten. Die Frau weigerte sich, zusätzliche Gebühren zu leisten, und erstattete Anzeige – ihr ursprüngliches Investment von 500 Euro war jedoch bereits verloren.
Das 22-jährige Opfer wurde zunächst von einem unbekannten Anrufer aus dem Ausland kontaktiert. Zuerst sollte es durch das Vergeben von Likes im Internet kleine Beträge verdienen, bevor es überredet wurde, in Kryptowährungen zu investieren. Nach der Überweisung von 1.500 Euro war das Geld verschwunden. Allen drei Geschädigten war aufgetragen worden, sich bei einem kostenlosen Messenger-Dienst zu registrieren, um weitere Anweisungen der Betrüger zu erhalten.
Die Behörden warnen, dass die Aussichten auf eine Rückerstattung des verlorenen Geldes – besonders wenn es auf ausländische Konten transferiert wurde – oft aussichtslos sind. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie die Präventionsseiten der Polizei bieten Ratgeber an, wie man solche Betrugsmaschen erkennt und vermeidet.
Alle drei Opfer haben die Betrugsfälle bei der Polizei angezeigt, doch die Chancen, ihr Geld zurückzuerhalten, bleiben gering. Die Fälle zeigen die Risiken von Online-Investitionsangeboten auf, die unrealistisch hohe Renditen versprechen. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Finanzangeboten.






