Dorfens Hemadlenz-Fest bricht alle Besucherrekorde mit feurigem Winterabschied
Jovan JohannDorfens Hemadlenz-Fest bricht alle Besucherrekorde mit feurigem Winterabschied
Dorfens Hemadlenz-Fest lockte in diesem Jahr Rekordmassen an
Rund 4.500 Menschen feierten in diesem Jahr beim Hemadlenz-Fest in Dorfen – ein neuer Besucherrekord. Das traditionelle Spektakel, das trotz vorhergesagter Regenfälle unter wolkenlosem Himmel stattfand, läutete mit seinem feurigen Höhepunkt symbolisch das Ende des Winters ein.
Die Gemeinde hatte sich gründlich auf das Fest vorbereitet: Über 5.000 Euro flossen in Sicherheitsmaßnahmen, darunter privates Personal und Straßensperren. Die Zufahrtswege ins Zentrum wurden abgesperrt, Parkverbotszonen sorgten dafür, dass die Umzugsroute autofrei blieb.
Schulen und Geschäfte blieben für den Tag geschlossen, denn fast die gesamte Bevölkerung versammelte sich zu Dorfens berühmtestem Brauch. Der Festumzug zog durch die Straßen, und fast alle Hemadlenz-Teilnehmer zogen ohne Zwischenfälle mit. Um 14:30 Uhr erreichte der Zug den Marienplatz, wo unter Jubel die Strohpuppe verbrannt wurde – ein symbolischer Akt, um den Winter zu vertreiben.
Das Wetter hielt bis zum Ende der Zeremonie. Doch als die letzten Flammen erloschen, zogen Regen und Wind auf und trieben die Nachfeiern in den E3-Keller und den Club Heizwerk.
In diesem Jahr verlief das Hemadlenz-Fest reibungslos, ohne größere Störungen. Die wachsende Beliebtheit des Events sorgte für mehr Teilnehmer denn je und festigte seinen Platz als fester Bestandteil im Dorfener Jahreskalender.
Wie Hemadlenz von 1.000 auf 4.500 wuchs: Ein Jahrhundert Tradition
Das Hemadlenz-Fest hat seine Wurzeln im Jahr 1899, als die Faschingsgesellschaft des Dorfens erstmals das Ereignis organisierte. Wichtige historische Details sind:
- Der Umzug startet traditionell um 10 Uhr in der Erdinger Straße, angeführt von der Stadtkapelle.
- Teilnehmer trugen traditionell weiße Nachthemden und trugen eine Strohpuppe in einem Käfig mit sich.
- Die Rekordbesucherzahl von 4.500 im Jahr 2026 markiert einen dramatischen Anstieg gegenüber den typischen 1.000 Besuchern.






