18 March 2026, 10:05

Breisgau-Hochschwarzwald erhält 210 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte

Altes deutsches Reiseplakat aus den 1930er Jahren, das eine kleine Bergstadt mit Häusern, Bäumen, einer gewundenen Straße und Text zeigt.

Breisgau-Hochschwarzwald erhält 210 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erhält über 210 Millionen Euro Bundesförderung

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Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die umliegenden Gemeinden erhalten Bundesmittel in Höhe von mehr als 210 Millionen Euro. Die Gelder stammen aus einem Sonderprogramm für Infrastruktur, das die örtliche Versorgung verbessern soll. Wie offizielle Stellen bestätigten, fließen die Mittel direkt in den Ausbau von Verkehrswegen, Schulen und Krankenhäusern.

Die Kreisverwaltung selbst wird rund 57,36 Millionen Euro der Gesamtsumme verwalten. Weitere 155 Millionen Euro werden an die kleineren Kommunen verteilt. Viele dieser Städte und Gemeinden erhalten zusätzlich Zuwendungen im sechs- bis niedrigen siebenstelligen Bereich für konkrete Vorhaben.

An der Spitze der Empfänger steht Bad Krozingen mit etwa 13,26 Millionen Euro, gefolgt von Müllheim mit rund 11,7 Millionen Euro. Breisach erhält knapp über 9,5 Millionen Euro. Keine andere Kommune im Landkreis wird voraussichtlich mehr als fünf Millionen Euro aus diesem Topf erhalten.

Das Förderverfahren wurde nach früheren Kritikpunkten des Bundesrechnungshofs überarbeitet. Statt pauschaler Zuweisungen erfolgt die Auszahlung nun auf Basis eingereichter Rechnungen. Diese Vorgehensweise vermeidet Einmalzahlungen und sorgt für direkte Nachvollziehbarkeit. Zudem hat die Bundesregierung die Verteilung vereinfacht und Zwischeninstanzen gestrichen.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass in den vergangenen drei Jahren keine größeren Projekte im Rahmen dieses Programms vergleichbare Fördergelder erhielten. Die aktuellen Mittel markieren damit eine neue Phase der Infrastrukturförderung für die Region.

Die Gelder sollen Schwerpunkte wie Straßen, Schulen und Gesundheitseinrichtungen stärken. Die Kommunen müssen Rechnungen einreichen, um ihre Anteile abzurufen – ein Schritt, der Transparenz bei den Ausgaben garantiert. Mit über 210 Millionen Euro steht dem Landkreis und seinen Gemeinden nun eine klare finanzielle Grundlage für anstehende Projekte zur Verfügung.

Quelle