02 May 2026, 14:12

Baden-Württemberg sichert Hochschulfinanzierung bis 2030 mit historischen Verträgen

Altes Dokument mit dem Titel "St. Erasmus Kirche" mit einer Kirchenzeichnung im Hintergrund, unterzeichnet von der deutschen Regierung, umgeben von Bäumen unter einem Himmel.

Baden-Württemberg sichert Hochschulfinanzierung bis 2030 mit historischen Verträgen

Baden-Württemberg hat die langfristige Finanzierung seiner Hochschulen mit zwei zentralen Vereinbarungen im Jahr 2025 gesichert. Im April unterzeichneten das Land und die staatlichen Universitäten den dritten Hochschulfinanzierungsvertrag (HoFV III). Am 30. Juli folgte dann ein separates Abkommen für die kirchlich getragenen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, das den Zeitraum von 2026 bis 2030 abdeckt. Beide Verträge zielen darauf ab, Bildung, Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Hochschulbereich der Region zu stärken.

Der erste Vertrag, HoFV III, wurde im April 2025 zwischen dem Land und den landeseigenen Universitäten geschlossen. Diese Vereinbarung legt besonderen Wert auf faire Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit und Klimaschutzziele. Zudem garantiert sie eine stetige Erhöhung der Landesmittel mit jährlichen Steigerungen von 3,5 Prozent ab 2027.

Ein zweites Abkommen, das am 30. Juli unterzeichnet wurde, konzentriert sich auf die drei kirchlich getragenen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Dazu gehören die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Freiburg und die Katholische Hochschule Freiburg. Gemeinsam bieten sie rund 4.000 Studierenden in 18 Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit, Bildung und Pädagogik eine Ausbildung.

Die Juli-Vereinbarung sichert die Finanzierung dieser Einrichtungen bis mindestens 2030. Die regionalen Kirchen haben zugesagt, die finanzielle Unterstützung für die Studienplätze während dieses Zeitraums aufrechtzuerhalten und damit die Fortführung aller bestehenden Studiengänge zu gewährleisten. Der Zugang zu diesen Programmen bleibt allen Studierenden offen – unabhängig von Religion oder Konfession.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte die Bedeutung dieser Hochschulen für eine hochwertige Ausbildung in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Die Erhöhung der Landesmittel und das Engagement der Kirchen würden in den kommenden fünf Jahren Stabilität für Studierende und Mitarbeiter schaffen.

Die beiden Vereinbarungen garantieren den Hochschulen in Baden-Württemberg bis 2030 finanzielle Planungssicherheit. Während die Landesmittel jährlich steigen, sichern die kirchlichen Träger weiterhin die Unterstützung für ihre Studienprogramme. Damit bleibt der Zugang zu Bildungsangeboten in zentralen Bereichen wie Sozialer Arbeit und Gesundheit gewahrt – ohne Einschränkungen aufgrund der religiösen Zugehörigkeit.

Quelle