Baden-Württemberg fördert Klimamobilitätspläne mit Millionen für nachhaltigen Verkehr
Hellmut RudolphBaden-Württemberg fördert Klimamobilitätspläne mit Millionen für nachhaltigen Verkehr
Immer mehr Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg führen nun Klimamobilitätspläne ein, um nachhaltige Verkehrskonzepte voranzutreiben. Das Land unterstützt diese Initiativen mit Fördermitteln und Beratung. Freiburg ist die erste Kommune, die einen Klimabonus in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro erhält.
Der Klimamobilitätsplan ist Baden-Württembergs Umsetzung des Europäischen Nachhaltigen Städtischen Mobilitätsplans (SUMP). Im Fokus stehen der Ausbau von Radwegen, Fußgängerzonen und des öffentlichen Nahverkehrs. Kommunen können für damit verbundene Projekte bis zu 75 Prozent der Kosten vom Land erstattet bekommen.
Acht weitere Gemeinden haben sich dem Programm "Bereit für den Klimamobilitätsplan" angeschlossen. Zudem wurden auf einer Veranstaltung in Stuttgart acht "Startbereite" Kommunen bekannt gegeben. Verkehrsminister Winfried Hermann betonte die Dringlichkeit, auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen.
Freiburg profitiert als erste Stadt von der Klimabonus-Förderung. Mit den 1,7 Millionen Euro kann die Stadt ihre Mobilitätsprojekte beschleunigt umsetzen. Das Land begleitet auch andere Gemeinden bei der Erarbeitung und Umsetzung ihrer Pläne. Ziel der Förderung ist es, den Verkehr in ganz Baden-Württemberg sauberer und effizienter zu gestalten. Mit der wachsenden Zahl teilnehmender Kommunen gewinnt die Bewegung für bessere Rad-, Fuß- und Nahverkehrsnetze an Fahrt. Die finanzielle Unterstützung des Landes sorgt dafür, dass lokale Vorhaben mit weniger finanzieller Belastung realisiert werden können.






