71-Jährige überquert geschlossene Bahnschranke – Zusammenstoß mit Regionalzug in Ihringen
Jovan Johann71-Jährige überquert geschlossene Bahnschranke – Zusammenstoß mit Regionalzug in Ihringen
71-Jährige Radfahrerin entgeht nur knapp Verletzung nach Zusammenstoß mit Regionalzug in Ihringen
Eine 71-jährige Radfahrerin ist in Ihringen nur knapp unverletzt geblieben, nachdem sie von einem Regionalzug erfasst wurde. Der Vorfall ereignete sich, als die Frau versuchte, einen geschlossenen Halbschranken zu überqueren – trotz gesenkter Schranke und rotem Blinklicht. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr.
Die Kollision passierte, als die Radfahrerin die Gleise überquerte, obwohl die Sicherheitsbarrieren geschlossen waren. Das Vorderrad ihres Fahrrads geriet gerade in den Gleisbereich, als der Zug heranfuhr. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte den Aufprall jedoch nicht mehr verhindern.
Die Radfahrerin wurde von ihrem Fahrrad geschleudert und stürzte zu Boden. Zwar war sie sichtbar erschüttert, blieb aber unverletzt. Ihr Fahrrad erlitt nur leichte Schäden, der Zug selbst blieb unbeschädigt.
An Bord des Zuges wurde niemand verletzt – dank der schnellen Reaktion des Fahrers. Dieser war jedoch so stark mitgenommen, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte und ersetzt werden musste. Dadurch kam es zu Verspätungen im Regionalverkehr.
Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Radfahrerin eingeleitet und geht von einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr aus. Der Vorfall führte zu Behinderungen im Zugbetrieb, schwerwiegende Verletzungen gab es jedoch nicht. Nun muss geklärt werden, ob Anklage gegen die Frau erhoben wird.






