07 April 2026, 20:14

16-Jähriger stellt sich nach Raubüberfall auf Rollstuhlfahrer der Polizei

Leere Tiefgarage mit abblätternder Farbe an den Wänden, verstreute Papiere und Schutt auf dem Boden, ein Besenstiel, ein Pfahl und Rohre an der Decke, mit einem Fahrzeug auf der linken Seite sichtbar.

16-Jähriger ergibt sich nach Überfall auf Rollstuhlfahrer - 16-Jähriger stellt sich nach Raubüberfall auf Rollstuhlfahrer der Polizei

Ein 16-Jähriger hat sich nach einem Raubüberfall auf einen Rollstuhlfahrer in einer Baden-Badener Tiefgarage der Polizei gestellt. Der Verdächtige gab sich nur wenige Stunden nach der Tat bei den Behörden zu erkennen. Die Ermittler konnten inzwischen den Großteil der Beute sichern.

Der Vorfall ereignete sich, als der Jugendliche – mit einem dunkelblauen Tuch als Maske – das Opfer mit einem Messer bedrohte. Er raubte eine Umhängetasche mit Bargeld, Ausweispapieren, Bankkarten und einem Handy. Der Täter flüchtete zunächst vom Tatort, stellte sich später jedoch auf einer örtlichen Polizeidienststelle.

Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts auf schweren Raub. Die Beamten beschlagnahmten die gestohlene Tasche sowie die bei dem Überfall verwendete Waffe. Allerdings fehlen weiterhin mehrere hundert Euro in bar.

Während der Vernehmung zeigte der Jugendliche Reue für seine Tat. Er arbeitete eng mit den Ermittlern zusammen, um den Tathergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei versucht, das noch fehlende Bargeld aufzuspüren. Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Der Rollstuhlfahrer kam zwar mit dem Schrecken davon, blieb aber körperlich unverletzt.

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