08 May 2026, 06:10

Zug tötet zwei Gänse in Markelfingen – ein Küken überlebt allein

Vier Gänse in einer Reihe auf einer Straße neben einem Zaun gehend, wobei zwei erwachsene Gänse Sandalen tragen und zwei Gänsejunge dicht folgen, umgeben von Pflanzen und Zaun.

Zug tötet zwei Gänse in Markelfingen – ein Küken überlebt allein

Zwei Gänse von Zug bei Markelfingen getötet

Am 25. April wurden zwei Gänse von einem Zug in der Nähe des Naturfreundehauses in Markelfingen erfasst. Die Tiere überquerten mit ihren Küken die Gleise, als es zur Kollision kam. Die Behörden warnen seitdem die Bevölkerung davor, sich in solchen Situationen den Bahnstrecken zu nähern, da dies lebensgefährlich sein kann.

Der Unfall ereignete sich, als die Gänsefamilie sich in unmittelbarer Nähe der Gleise aufhielt. Der mit hoher Geschwindigkeit fahrende Zug konnte aufgrund der langen Bremswege nicht mehr rechtzeitig halten. Nach dem Zusammenstoß fuhren die Lokführer langsamer und setzten ihre Fahrt mit erhöhter Vorsicht fort.

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Ein Tierrettungsteam entdeckte später ein überlebendes Gänseküken, das sich in der Nähe versteckt hatte. Trotz intensiver Suche konnten die Geschwister nicht ausfindig gemacht werden. Die Bundespolizei wies darauf hin, dass Bahnanlagen nicht betreten werden dürfen, wenn sich Tiere auf den Gleisen befinden.

Zeugen solcher Vorfälle werden aufgefordert, sich umgehend an die Bundespolizei zu wenden. Die Dienststelle Konstanz ist unter der Nummer +49 7531 1288 - 0 erreichbar. Für Medienanfragen steht Bettina Stahl aus der Pressestelle als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Wildtieren in der Nähe von Bahnstrecken ausgehen – insbesondere bei schnell fahrenden Zügen. Die Rettungskräfte durchsuchen weiterhin das Gebiet nach den vermissten Gänseküken. Die Bevölkerung wird aufgefordert, ähnliche Vorfälle zu melden, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Quelle