Zoll stoppt Schmuggler mit 10.000 Euro Luxus-Porzellan an der Grenze
Marliese MülichenZoll stoppt Schmuggler mit 10.000 Euro Luxus-Porzellan an der Grenze
Zollbeamte stoppen Schmuggelversuch mit hochwertigem Tischgeschirr am Grenzübergang Konstanz-Autobahn
Zollbeamte des Amts Konstanz-Autobahn haben einen Schmuggelversuch mit hochpreisigem Tafelgeschirr vereitelt. Ein 43-jähriger Fahrer versuchte, rund 50 Kartons mit Porzellan, Kristallglas und Küchenmessern unbemerkt in die EU einzuführen – ohne die fälligen Abgaben zu entrichten. Der Wert der beschlagnahmten Ware beläuft sich auf über 10.000 Euro.
Der Vorfall flog während einer routinemäßigen Kontrolle auf. Die Beamten entdeckten die nicht deklarierte Sendung, zu der auch Porzellan renommierter Hersteller sowie Messer einer Schweizer Besteckmarke gehörten. Der geschätzte Wert allein des Porzellans betrug rund 6.000 Euro.
Auf Porzellan wird ein Einfuhrzoll von 12 Prozent erhoben, Küchenmesser unterliegen einem Satz von 8,5 Prozent. Die hinterzogenen Abgaben und Steuern summierten sich auf über 3.000 Euro. Gegen den Fahrer wurde inzwischen ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
Der Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an das Hauptzollamt Karlsruhe übergeben. Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts Singen, bestätigte die Angaben. Für Rückfragen steht sie unter +49 7731 8205-5251 oder [email protected] zur Verfügung.
Die Ermittlungen gegen den Fahrer wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung laufen noch. Zollbeamte betonten die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen zur Verhinderung von Zollbetrug. Die beschlagnahmten Waren bleiben bis zum Abschluss des Verfahrens sichergestellt.






