14 April 2026, 08:09

ZDK fordert transparente Ladepreise für Elektroautos gegen "Tarifchaos"

Elektrofahrzeug-Ladestation auf einem Parkplatz mit umgebender Infrastruktur, Grünflächen und einer Brücke im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

ZDK fordert transparente Ladepreise für Elektroautos gegen "Tarifchaos"

Verband der Deutschen Kraftfahrzeugindustrie (ZDK) fordert klarere Regeln für Ladekosten von E-Autos

Der Verband der Deutschen Kraftfahrzeugindustrie (ZDK) hat klarere Vorschriften für die Preise an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gefordert. Nach Angaben der Organisation sorgen undurchsichtige Tarife und hohe Netzentgelte an öffentlichen Ladestationen für Kostenfallen für Autofahrer. ZDK-Präsident Thomas Peckruhn betonte, dass das "Tarifchaos" – und nicht die Reichweite – mittlerweile das größte Hindernis für Besitzer von E-Autos darstelle.

Peckruhn verwies auf die Probleme durch inkompatible Ladekarten und unklare Kilowattstunden-Preise. Er warnte, dass diese Schwierigkeiten potenzielle Käufer davon abhalten könnten, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Zudem kritisierte der ZDK den jüngsten Vorstoß Baden-Württembergs zur Regulierung der Spritpreise als unwirksam und potenziell teuer für Autofahrer.

Statt sich auf Kraftstoffe zu konzentrieren, forderte der Verband die Politik auf, faire und transparente Preise beim Laden in den Vordergrund zu stellen. Geringere Netzentgelte und standardisierte Tarife würden die E-Mobilität erschwinglicher machen, argumentierte der ZDK. Peckruhn fügte hinzu, dass staatliche Preisvorgaben oft nach hinten losgingen, da sie den Wettbewerb einschränkten, statt die Kosten zu senken.

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Angesichts steigender Zahlen von Elektrofahrzeugen betonte der ZDK die Notwendigkeit nachhaltiger und verbraucherfreundlicher Ladelösungen. Gefordert wurden dringende Maßnahmen, um die Preisstrukturen zu vereinfachen und versteckte Gebühren an öffentlichen Ladestationen zu verhindern.

Der Vorstoß des ZDK für klarere Ladegebühren kommt zu einer Zeit, in der immer mehr Fahrzeughalter auf Elektroautos umsteigen. Ohne faire Preise und niedrigere Netzentgelte drohe der Wandel zu einer nachhaltigen Verkehrswende zu verlangsamen, warnte der Verband. Die Politik stehe nun unter Druck, diese Bedenken zu adressieren, bevor die Verwirrung über die Kosten weiter zunimmt.

Quelle