"Yoga für Vielfalt" schafft in Halle Raum für echte Begegnungen ohne Vorurteile
Jovan Johann"Yoga für Vielfalt" schafft in Halle Raum für echte Begegnungen ohne Vorurteile
Ein neues gemeinnütziges Projekt in Halle will die Verbindungen zwischen Menschen vertiefen. Unter dem Namen Yoga für Vielfalt lädt die Initiative Teilnehmende aller Herkunftsbackgrounds ein, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Im Mittelpunkt stehen Empathie und Verständnis – nicht Debatten oder Spaltung.
Die erste Veranstaltung mit dem Titel Sprechen, Zuhören, Resonanz finden findet am 4. Juni 2023 im Kundalini-Yoga-Zentrum Halle (Saale) statt. Die Organisator:innen haben das Angebot bewusst offen gestaltet: Vorkenntnisse im Yoga sind nicht nötig, und der Eintritt funktioniert auf Spendenbasis, um allen den Zugang zu ermöglichen.
Der Abend beginnt mit moderierten Gesprächen im Sprechen-und-Zuhören-Format, das vom Verein Mehr Demokratie e.V. entwickelt wurde. Die Teilnehmenden wechseln sich ab im Erzählen und Zuhören – ohne Bewertung. Im Anschluss folgt eine gemeinsame, sanfte Yogapraxis.
Es geht um echte menschliche Begegnung, nicht um politische Diskussionen oder Überzeugungsarbeit. Durch die Verbindung von Dialog und Bewegung möchte das Projekt einen Raum schaffen, in dem Menschen einander mit neuen Augen sehen können.
Die Veranstaltung bietet eine einfache Möglichkeit für Fremde, sich unkompliziert zu begegnen und auszutauschen. Ohne feste Kosten und ohne Vorkenntnisse fallen typische Hürden weg. Die Organisator:innen sind überzeugt: Die Mischung aus Gespräch und Yoga kann helfen, Gräben in der Gemeinschaft zu überwinden.






