Wie IT die Automobilindustrie revolutioniert – Trends und Strategien 2002
Hellmut RudolphWie IT die Automobilindustrie revolutioniert – Trends und Strategien 2002
Die Automobilindustrie durchläuft einen rasanten Wandel, da die Informationstechnologie eine immer größere Rolle in der Wertschöpfungskette spielt. Diese Entwicklung verspricht Herstellern und Zulieferern gleichermaßen mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Der Sektor setzt nun auf technologiegesteuerte Zusammenarbeit, um sich im globalen Markt zu behaupten.
Die 5. EUROFORUM-Anwenderkonferenz „IT in der Automobilindustrie“ greift diese Themen am 9. und 10. Juli 2002 in Stuttgart auf. Führende Branchenvertreter diskutieren Strategien, wie Hersteller-Zulieferer-Beziehungen durch Technologie optimiert werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die internetbasierte Zusammenarbeit, auch als „Collaborative Commerce“ bekannt.
Zu den Hauptrednern zählen Klaus H. Mühleck von Audi AG, der erläutert, wie Unternehmensnetzwerke und IT-Roadmaps umfassende Systemarchitekturen aufbauen können. Dr. Christian Stöcklmayer von SupplyOn AG geht auf Integrationsprozesse in digitalen Marktplätzen ein. Winfried Schmidt von der BMW Group stellt die praktische Umsetzung der B2B-Strategie von BMW vor.
Die Konferenz beleuchtet zudem übergreifende Branchentrends: Bis 2010 wird die Zahl der Automobilzulieferer voraussichtlich stark von 5.500 auf 2.000 sinken. Gleichzeitig werden von den derzeit 15 Fahrzeugherstellern voraussichtlich nur noch sechs bis zehn am Markt bleiben.
Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung technologischer Innovation für die Zukunft der Branche. Weniger, aber effizientere Zulieferer und Hersteller werden den Markt prägen. IT-gestützte Lösungen werden die Arbeitsweise und globale Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie grundlegend verändern.






