"Wer weiß schon, wann was passiert?"-Show glänzt mit Humor und Nostalgie bei RTL
Abraham HermighausenRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - "Wer weiß schon, wann was passiert?"-Show glänzt mit Humor und Nostalgie bei RTL
Die zweite Folge der RTL-Quizshow "Wer weiß schon, wann was passiert?" bot eine unterhaltsame Mischung aus Popkultur, Geschichte und Wissensfragen. Drei Generationen traten in Teams gegeneinander an, angeführt von prominenten Moderatoren. Die Sendung vereinte Humor, Nostalgie und überraschende Momente.
Barbara Schöneberger und Stefan Raab moderierten die Folge gemeinsam und brachten mit ihrer energiegeladenen und spielerischen Chemie die Bühne zum Strahlen. Schöneberger trug zeitweise einen Summer am Kopf und rutschte später über den Boden, als sie sich auf ein drehendes "Bonanza"-Rad legte. Raab, als Ken mit übertriebener Prothese verkleidet, gesellte sich zu ihr für ein Duett von "Barbie Girl" – ein weiterer Höhepunkt des lockeren Show-Charakters.
Das Team der Unter-40-Jährigen, betreut von Jan Ullrich und Hans Sigl, scheiterte an einer Frage zum Gegner von Boris Becker im Wimbledon-Finale 1985. Sigl inhalierte zudem Helium aus einem Luftballon und trällerte eine quietschverzerrte Hommage an die Show, was beim Publikum für Lacher sorgte.
Hugo Egon Balder, bekannt aus "Alles Nichts Oder?!", führte das Team der Über-60-Jährigen an, unterstützt von Hella von Sinnen. Sie hatten ihre Schwierigkeiten mit Fragen zum Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" – ein Thema, das Sophia Thomalla, der Vertreterin der Über-20-Jährigen, besonders am Herzen lag. Thomalla verriet, ihr Großvater habe am Film mitgewirkt, und ihre Mutter habe sich in ihren Vater verliebt, weil er dem Prinzen ähnelte.
Balder, dessen Ausweis den Namen "Egon Hugo Balder" trägt, spielte zwischendurch Schlagzeug zu "I Saw Her Standing There" von den Beatles. Ein Rückblick zeigte Ausschnitte aus "Der 7. Sinn", einer Verkehrssicherheitsreihe der 1960er- und 70er-Jahre, die für ihre veralteten und frauenfeindlichen Klischees über Autofahrerinnen kritisiert wurde.
Die Folge kombinierte Wissensduelle mit komödiantischen Einlagen und unterhielt das Publikum durchgehend. Die Teams verschiedener Altersgruppen traten gegeneinander an, während Moderatoren und Gäste mit persönlichen Anekdoten und schauspielerischen Einfällen für Abwechslung sorgten. Die gelungene Mischung aus Nostalgie und Humor machte die Sendung zu einem kurzweiligen Fernsehvergnügen.






