Weleda revolutioniert Logistik mit klimaneutralem Hightech-Zentrum in Schwäbisch Gmünd
Abraham HermighausenWeleda revolutioniert Logistik mit klimaneutralem Hightech-Zentrum in Schwäbisch Gmünd
Weleda eröffnet emissionsfreies Logistikzentrum in Schwäbisch Gmünd
Der Naturkosmetik-Hersteller Weleda hat in Schwäbisch Gmünd ein neues, klimaneutrales Logistikzentrum in Betrieb genommen. Die 72.000 Quadratmeter große Anlage, in die 90 Millionen Euro investiert wurden, bündelt sechs bisherige Logistikstandorte des Unternehmens unter einem Dach. CEO Tina Müller bezeichnete das Projekt als zentralen Baustein für das wachstumsverantwortliche Engagement von Weleda.
Entworfen wurde das Zentrum von der Michelgroup unter Verwendung regionaler Hölzer und Lehmstampfbauweise. Nachhaltigkeit stand im Mittelpunkt der Planung: 10.000 Photovoltaikmodule erzeugen Solarstrom, ergänzt durch Geothermie. Gemeinsam sorgen diese Systeme dafür, dass der Standort vollständig emissionsfrei arbeitet.
Im Inneren erhöht ein automatisiertes Hochregallager die Kapazität auf 17.200 Palettenplätze. Digitale Logistiklösungen optimieren die Auftragsabwicklung und ermöglichen bis zu 10.000 Versendungen pro Tag. Die Modernisierungen steigern die Effizienz des Vertriebsnetzes, das 47 Länder beliefert.
Das Konzept folgt dem Ansatz eines „Cradle Campus“, der ökologische Baumaterialien mit modernster Logistik verbindet. Durch die Zentralisierung der Abläufe will Weleda seine Umweltbilanz verbessern und gleichzeitig die wachsende Nachfrage nach natürlichen Gesundheits- und Schönheitsprodukten bedienen.
Das neue Logistikdrehkreuz stärkt die Lieferkette von Weleda durch höhere Kapazitäten und CO₂-neutrale Prozesse. Solar- und Erdwärme versorgen die Anlage mit Energie, während digitale Systeme die Auftragsabwicklung beschleunigen. Die Einrichtung markiert einen wichtigen Schritt in der Expansion des Unternehmens – ganz im Einklang mit seinen Nachhaltigkeitszielen.






