Weil am Rhein setzt auf Ökostrom-Ladestationen für Elektroautos
Weil am Rhein baut drei neue E-Ladestationen mit Ökostrom aus
In Partnerschaft mit naturenergie hat Weil am Rhein drei neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge (E-Autos) in Betrieb genommen. Die Stationen werden mit Wasserkraft betrieben und unterstreichen damit die Bemühungen der Stadt um eine umweltfreundlichere Mobilität. Wie die Verantwortlichen betonen, kommt das Angebot sowohl Anwohnern als auch Besuchern zugute, die auf Elektroautos umsteigen möchten.
Die Ladesäulen stehen in Ötlingen, Märkt und am Holzmattenweg in Otterbach. Jeder Standort erhielt eine Förderung von 15.010 Euro aus Landesmitteln im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. Der Betrieb obliegt naturenergie, das sicherstellt, dass die Stationen ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgt werden.
Bürgermeisterin Diana Stöcker hob die Bedeutung hervor, die Ladeinfrastruktur auch in äußeren Stadtteilen auszubauen. Ihr Stellvertreter Lorenz Wehrle ergänzte, das erweiterte Netz werde noch mehr Einwohner und Touristen dazu motivieren, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Zudem plant die Stadt bis zum Frühjahr 2026 einen Schnelllade-Hub mit vier Säulen im Stadtzentrum zu errichten.
Weitere Schnellladestationen sind derzeit nicht vorgesehen. Die Initiative ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie Weil am Rheins, die auf moderne Infrastruktur und die Reduzierung von Emissionen abzielt.
Mit den neuen Stationen erhöht sich die Gesamtzahl der Ladepunkte in Weil am Rhein um drei – alle betrieben mit Wasserkraft. Dank der Landesförderung rechnet die Stadt in den kommenden Jahren mit einer steigenden Nutzung von E-Autos. Der geplante Schnelllade-Hub im Zentrum soll die Kapazitäten ab 2026 zusätzlich stärken.






