14 April 2026, 06:11

Vom Hundebiss zur Rettungshundeleiterin: Martina Ristaus ungewöhnlicher Weg

Plakat mit der Aufschrift "American Rescue Plan" auf blauem Hintergrund, weißer Schrift und einem Grafik eines Hauses mit rotem Herzen, mit dem Satz "Hilfe ist da" und einem Bild einer Person mit ausgestreckten Armen.

Vom Hundebiss zur Rettungshundeleiterin: Martina Ristaus ungewöhnlicher Weg

Martina Ristau leitet das Rettungshundeteam Albstadt – eine Organisation, der sie sich vor fast zwei Jahrzehnten angeschlossen hat. Trotz einer Kindheitsangst vor Hunden, die durch einen Biss ausgelöst wurde, arbeitet sie heute eng mit ihnen zusammen – sogar ihr Belgischer Schäferhund ist ihr ständiger Begleiter. Das 1999 gegründete Team spezialisiert sich auf Such- und Rettungseinsätze in der gesamten Region.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ristaus Beziehung zu Hunden begann nach dem Tod ihres Vaters, als sie Gina, ihren ersten Rettungshund, adoptierte. Mit der Zeit wandelte sich ihre Angst in Hingabe, und sie wurde zur Vorsitzenden des Albstadt-Teams. Die Gruppe zählt heute elf aktive Mitglieder und zwölf Hunde, von denen vier voll einsatzbereit zertifiziert sind.

Das Team bildet FlächenSuchhunde aus, die vermisste Personen aufspüren – oft in Seniorenheimen oder in Fällen mit Suizidgefahr. Allein in diesem Jahr haben sie bereits zehn Einsätze absolviert und bei kritischen Such- und Rettungsaktionen unterstützt. Drei weitere Hunde stehen kurz vor der Qualifikation, was die Kapazitäten des Teams weiter ausbauen wird.

Das Rettungshundeteam Albstadt wächst kontinuierlich, und immer mehr Hunde nähern sich der Zertifizierung. Ihre Arbeit kommt schutzbedürftigen Menschen zugute und stärkt die lokale Notfallhilfe. Durch Ristaus Führung und das intensive Training des Teams sind sie bestens auf künftige Einsätze vorbereitet.

Quelle