Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – warum die FSK blockiert
Jovan JohannUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – warum die FSK blockiert
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Uwe Bolls jüngster Film Citizen Vigilante darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte eine Altersfreigabe, was einem de facto Verbot der Verbreitung gleichkommt. Ohne diese Einstufung darf der Film weder in Kinos gezeigt noch im Fernsehen oder auf großen Streaming-Plattformen ausgestrahlt werden.
In dem Streifen spielt Armie Hammer einen Mann, der sich angesichts steigender Straßenkriminalität zum Selbstjustizler entwickelt. Boll beschreibt den Film als fiktive Geschichte, die sich mit Sicherheitsfragen in Europa auseinandersetzt. Er argumentiert, dass die Darstellung von Migranten als Straftäter reale Kriminalstatistiken widerspiegle, und verweist auf den Anstieg von Mord-, Vergewaltigungs- und Messerattacken im vergangenen Jahr in Deutschland.
Boll kritisiert das Verbot als politisch motiviert und wirft vor, der Jugendschutz diene lediglich als Vorwand. Er vergleicht die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante mit etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen seien. Die Premiere in Nordamerika ist weiterhin für den 19. Juni geplant.
Fehlende FSK-Freigabe bedeutet, dass der Film dem deutschen Publikum über herkömmliche Kanäle nicht zugänglich sein wird. Die Veröffentlichung in Nordamerika bleibt davon unberührt. Die Zukunft des Films in Deutschland ist vorerst ungewiss.






